Lebendige Nahe

Die „Lebendige Nahe“ ist einer von 12 Flüssen im Netzwerk der „Lebendigen Flüsse“. In diesem Programm der Deutschen Umwelthilfe (DUH) geht es um die Verbesserung der ökologischen Qualität, Hochwasserschutz und vergrößerten Naturgenuss für den Menschen. Das Regionalbündnis hatte erstmals 2006 Interessenten und Akteure von Nahe-Projekten zu einem Runden Tisch versammelt und die Aufnahme in das Flüsse-Netzwerk der DUH begründet.


Der Biber kommt

Über 150 Jahre war der Biber in Rheinland-Pfalz ausgestorben. Etwa seit dem Jahr 2000 besiedelt er wieder selbständig die Gewässer von Rheinland-Pfalz. Inzwischen gibt es auch an der Nahe und seinen Seitenflüssen wieder Biberreviere, z.B. vor den Toren von Bad Kreuznach, Bad Sobernheim und Simmern. Wir können davon ausgehen, dass Biber inzwischen überall an der Nahe und ihren Zuflüssen leben können; dabei werden die friedlichen Vegetarier auch die Landschaft langfristig gestalten.
Unser Partner - die Naturstation „Lebendige Nahe in Bad Münster am Stein – informiert über den streng geschützten Biber und stellt die lokalen Informationen zusammen:
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Neues Mitglied im Netzwerk Lebendige Nahe: Der Gewässer-Erlebnispfad Lebendige Nahe

Am 10.05.2016 stand der Gewässer-Erlebnispfad bei Hoppstädten-Weiersbach im Mittelpunkt des Netzwerks "Lebendige Nahe". Hier ist vor gut einem Jahr ein wunderschönes, erlebnisreiches und mit vielen Infostationen bestücktes Fleckchen Erde entstanden. Die Nahe war hier lange Zeit aus ökonomischen Gründen kanalisiert gewesen, hatte gewaltig Tempo aufgenommen und sich tief eingegraben. Nach ihrer Renaturierung kann sie sich wieder Zeit nehmen - ebenso wie der Besucher des hier neu eingerichteten Gewässer-Erlebnispfades Obere Nahe. Motor der Maßnahmen ist Hubert Pickard von der Kreisverwaltung Birkenfeld, der das Projekt vorstellte und das Schild "Mitglied im Netzwerk Lebendige Nahe" vom Regionalbündnis entgegen nahm.
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Netzwerk Lebendige Nahe: Partner und Ausflugsziele

Das aktuelle Netzwerk präsentiert sich in einem Flyer. Lassen Sie sich zum Besuch der faszinierenden Angebote inspirieren. Wunderschöne Fleckchen Erde mit gut aufbereiteten Informationen über das Leben im und am Wasser verschaffen Ihnen einen Fluss-Genuss für alle Sinne. Wenn Sie die Internetadressen im Flyer anklicken, werden Sie auf die Seiten der Projektträger geleitet.


Partner und Projekte im Netzwerk Lebendige Nahe

Die Mitglieder des Netzwerks treffen sich ca. 2-3 Mal im Jahr bei einem der Partner, lernen die Projekte kennen, tauschen Erfahrungen aus und profitieren vom Miteinander. Weitere Projekte und Partner sind im Netzwerk herzlich willkommen. Ansprechpartner ist Jörg Homann vom Vorstand des Regionalbündnisses, joerg.homann@regionalbuendnis.de

Zum Netzwerk zählen aktuell die in der Übersicht genannten Partner (die Reihenfolge entspricht dem Verlauf von Westen nach Osten). Weitere Infos finden Sie im Flyer „Netzwerk Lebendige Nahe“ weiter oben und unter den angegebenen Internetadressen.

karte Gewässer-Erlebnis-Pfad Obere Nahe Wassererlebnispfad Hahnenbachtal Leben am Fluss Erlebnisraum Simmerbachaue

 


07.10.2014 Netzwerktreffen am Simmersee in Simmern

Im Rahmen der Netzwerktreffen kamen Akteure der "Lebendige Nahe" am 7.10.2014 am Simmersee zusammen, um vor Ort kennen zu lernen, was die Stadt Simmern und der Trägerverein Simmerbachaue seit etwa 10 Jahre am Simmerbach im Stadtgebiet von Simmern auf die Beine gestellt haben. Die Scheune bot bei strömendem Regen eine behagliche Unterkunft für die anschauliche Vorstellung des komplexen Projekts, die Besichtigung des Wingertsbergpark fiel wetterbedingt leider kurz aus. Zurück in der Scheune stellte sich der Verein Simmerbachaue noch einmal in der Fülle seiner quicklebendigen Aktivitäten und sichtbaren Erfolge vor.
Hier der Bericht der Hunsrück-Zeitung vom 9.10.2014.

Bei der Mitgliederversammlung am 18.11.2014 überreichte Martina Braß vom Vorstand
des Regionalbündnisses die Tafel zur Dokumentation der Mitgliedschaft im Netzwerk
"Lebendige Nahe" an Manfred Faust, Vorsitzender des Trägervereins Simmerbachaue e.V.


15.07.2014 Netzwerktreffen im Naturcamp Hunsrück

Zum jüngsten Treffen des Netzwerks Lebendige Nahe hatte Beate Thome in ihr Naturcamp Hunsrück am Standort Monzingen eingeladen. Auf einem ca. 4.000 Quadratmeter großen Waldstück bietet sie Wildnis- und Survival-Trainings für Kinder, Erwachsene und Firmenteams ebenso wie wald- und erlebnispädagogische Programme an. Wenn Wasser eine Rolle spielt, geht es an die Nahe, zum Beispiel zur Untersuchung der Gewässerqualität, zum Fische fangen mit der Hand oder zum Floßbau. 
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Pressemitteilung des Regionalbündnisses
hanz-online vom 22.07.2014
Oeffentlicher Anzeiger vom 23.07.2014


Angelverein Guldental ausgezeichnet als Partner der Lebendigen Nahe

Der Guldentaler Angelverein rund um Jürgen Heß erhielt für seine engagierte Umweltarbeit  den Titel „Projekt der Lebendigen Nahe“. Bei der Übergabe eines Lebendige Nahe-Schildes betonten der Vorsitzende Dr. Rainer Lauf und der Naturschutzbeauftragte Jörg Homann für das Regionalbündnis Soonwald-Nahe den beispielhaften Charakter des Guldenbach-Projekts und bedankten sich beim Angelverein für die herausragende Arbeit.

Schon bei der Gründung des Netzwerks Lebendige Nahe, ins Leben gerufen vom Regionalbündnis Soonwald-Nahe und der Deutschen Umwelthilfe, mischte der Angelverein Guldental in Umweltfragen mit. Auf seine Initiative hin wurden in den letzten Jahren der Guldenbach renaturiert und Hindernisse für Wanderfische wie Meeresforelle und Lachs beseitigt.

Jürgen Heß erläuterte den Netzwerk-Partnern im Rahmen einer Begehung verschiedene Stellen, an denen der Guldentaler Angelverein für eine Aufwertung des Gewässers gesorgt hat. Vom ehemaligen Wehr zwischen Bretzenheim und Langenlonsheim, das seit 2010 durch das Land abgebaut und fischdurchgängig gemacht wurde, führte die Strecke vorbei an der Eremitage und durch die Bachaue bis zum Campingplatz Guldental. Dort wurden zum Abschluss bei einem Imbiss angeregte Gespräche zwischen den Teilnehmern der Lebendigen Nahe von Nabu, BUND, Naturpark und anderen Initiativen geführt. Auch dies diente dem gegenseitigem Kennenlernen und der engeren Verzahnung.

Das Logo „Lebendige Nahe“ macht sichtbar, wer Partner im Netzwerk ist und sich für das naturschutzfachlich und touristisch interessante Programm einsetzt. Zum Netzwerk zählen bereits die Naturstation in Bad Münster am Stein, das Staudernheimer Museum Nahe der Natur, der Bad Sobernheimer Naturerlebnisweg und die Naturcamps in Monzingen und am Hahnenbach.


Naturcamp Hunsrück in das Programm "Lebendige Nahe" aufgenommen

Erlebnisse und Lernen in der Natur ist das Anliegen von Beate Thome mit ihrem Naturcamp Hunsrück an den beiden Standorte Monzingen und Schmidtburg. Wassererkundungen zählen selbstverständlich zum Angebot. Das Regionalbündnis zeichnete das Naturcamp als Mitglied im Netzwerk der Lebendigen Nahe aus.
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Netzwerk Lebendige Nahe erweitert seine Aktivitäten

Auf Einladung des Regionalbündnisses kamen am 4.6.2013 die bisherigen Projektbeteiligten und neue Projektinteressenten zu einem Forum „Lebendige Nahe“ im Museum „Nahe der Natur“ in Staudernheim zusammen. Zunächst lernten die Teilnehmer die bereits laufenden Projekte im Programm der Lebendigen Nahe kennen, dann stellten Akteure vor, was sie künftig an Ideen und Aktionen mit der Lebendigen Nahe verknüpfen möchten. Neben dem fachlichen Austausch wurde die Möglichkeit zum besseren gegenseitigen Kennenlernen als sehr postiiv eingeschätzt. Lesen Sie mehr im Bericht über das Forum ...


Naturerlebnisweg Lebendige Nahe in Bad Sobernheim wird eröffnet

Am 28.05.2012 (Pfingstmontag) wird der Naturererlebnisweg offiziell eingeweiht und alle sind dazu eingeladen. Schon seit längerer Zeit  gab es den Wunsch, die Nahe in Bad Sobernheim ökologisch und touristisch aufzuwerten. Durch das Projekt „Lebendige Nahe“ bekam dieses Anliegen einen neuen Schub. Die Deutsche Umwelthilfe gab Startkapital, die Partner vor Ort entwickelten ein Konzept und der Naturpark machte mit Beschilderung und Ausstattung das Ganze als Natur-Erlebnis möglich - und dies nicht nur für Touristen, sondern gerade auch für die Einwohner der Region, Naturliebhaber, Schulen und Kindergärten. Ein sehr schöner, überschaubarer Wanderweg von ca. 4 km Länge ist auf bekannten, aber auch neu angelegten Pfaden entstanden. Lassen Sie sich überraschen, was entlang des Weges alles zu entdecken ist!
Mehr Infos hier:
Flyer Naturerlebnisweg
Einladung zur Eröffnung


Museum "Nahe der Natur" in Staudernheim

Ursula und Dr. Michael Altmoos haben im Bereich des ehemaligen Staudernheimer Steinbruchs das Museum "Nahe der Natur" geschaffen. Das Musuem in der Schulstraße 47 bietet Waldwildnis, ein Moosoleum, eine Ausstellung mit Schatzkisten zur Naturerfahrung, Mitmach-Angebote und einen Kiosk mit Café. Es reiht sich ein in den Aktionsplan "Lebendige Nahe", mit dem das Regionalbündnis und die Deutsche Umwelthilfe Maßnahmen fördern, die die Nahe den Menschen näher bringen und erlebbar machen.

Gäste sind willkommen immer sonntags bei ungeradem Datum von 12 bis 18 Uhr und mittwochs bei ungeradem Datum von 15 bis 18 Uhr, für Gruppen an anderen Tagen gerne nach Absprache.


Naturerlebnisweg Lebendige Nahe in Bad Sobernheim

Nach planerischen Vorarbeiten, Ausschreibungen und Spendensammlung durch die Deutsche Umwelthilfe werden in diesem Jahr die ersten Maßnahmen begonnen.

Als Partner fungieren das Regionalbündnis Soonwald-Nahe, der NABU und die Stadt und Verbandsgemeinde. Dazu kommen zu Teilaspekten Jagdpächter Klaus Nieding, Naturpark Soonwald-Nahe u.a.

Im Spätsommer wird in Regie der SGD Nord (Wasserwirtschaft Koblenz) das Südufer der Nahe auf einer längeren Strecke renaturiert (Uferaufbrüche, Bauminseln etc.), damit die Nahe wieder ein natürlicheres Bett erhält, was auch die Strömungsgeschwindigkeit vermindert. In diesem Bereich werden Storchennester aufgestellt, die der NABU finanziert hat und die in der Berufsschule hergestellt wurden. Dabei helfen die RWE und die Firma Schneider-Bau. Weiter wird im Herbst durch den Jagdpächter eine Streuobstwiese im Wald erneuert, das soll mit einem kleinen Fest begangen werden.

Zentraler Baustein soll aber die Vernässung und Renaturierung der ehemaligen Ewald-Klärteiche werden. Dazu wird nun ein konkreter Projektantrag durch das Büro Gutschker und Dongus ausgearbeitet, der an Förderstellen vorgelegt werden kann. Bei Lothar Dongus liegt auch die fachliche Projektsteuerung.

Ein Ziel des Ganzen ist die Förderung einer natürlichen Flora und Fauna mit Amphibien- und Vogelansiedlung. Laubfrosch und Storch sollen in Bad Sobernheim heimisch werden.

Die einzelnen Teilbausteine sollen dann in ein Gesamtkonzept für eine naturnahe Zone zwischen Meddersheimer Brücke und Felkestraßenbrücke eingebunden werden. es soll einen Naturerlebnisweg als Rundweg an beiden Naheufern geben, der dann auch beschildert wird. Umweltpädagogik (Kindergärten, Schulen) und sensible touristische Nutzung (Führungen, Natur als Image für Bad Sobernheim, Einbindung in das größere Kurentwicklungskonzept) gehören dazu.