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Lebendige Wiesen

Die Naturschätze der Region erleben

Unser Verein ist schon seit Jahren unterwegs, den Wert dieser Schätze für die Bevölkerung und auch Gäste von außen deutlich zu machen. Dazu dienen unsere Projekte „Lebendige Nahe“ (Fluss-und Bachlandschaften), „Lebendige Wälder“ (Soonwald und Nationalpark Hunsrück-Hochwald) und auch „SooNahe“ (die Kulturlandschaft mit Weinbergen und kleinteiliger Landwirtschaft).

Das Projekt „Lebendigen Wiesen“ reiht sich hier seit 2017 nahtlos ein, indem es die unsere Region prägende wunderbare Natur- und Kulturlandschaft der Wiesen in den Mittelpunkt rückt. Wir wollen damit Fantasie anregen, Emotionen wecken, die Sinne schärfen, den Duft von Wiesen erleben, den wogenden Wind im Gras sehen, die Pflanzen berühren, das Summen der Insekten hören, die Früchte schmecken, die Heilkräfte der Natur einfangen …

Praktisch erleben können Sie das in vielen Variationen vom Pflegen der Streuobstbäume, Wandern in der Natur, Entdecken von Wiesengeheimnissen bis zum Genießen von selbst gesammelten Pflanzen, durch die Sie die Köstlichkeiten und Heilkräfte der Region schmecken und erfahren. Dabei ist ein breites Netzwerk von Partnern aus dem Verein heraus und mit externen Fachleuten entstanden, das das Projekt „Lebendige Wiesen“ auch in die Zukunft tragen wird. 

Einblicke in bisherige Veranstaltungen

  • Erlebnistag vom Regionalbündnis und Nahe der Natur-Museum in Staudernheim

    Am 13. Mai 2019 luden das Regionalbündnis und das Mitmach-Museum für Naturschutz „Nahe der Natur“ in Staudernheim zum Erlebnistag „Lebendige Wiese“ ein: Für alle gab es einen neuen Wiesen-Sinnes-Parcours, Infos zu naturnahen Gärten und Insektenvielfalt live. Dazu strahlte das neue Web-Radio des Museums Musik zu Natur und speziell Wiesen aus. „Alle Sinne auf Empfang“. Den positiven Genuss rundeten kleine Forscher- und Erlebnisführungen sowie das Naturcafé ab. 

  • Kräuterwanderung: Quendel und Dost kennenlernen

    Kinder ab 5 Jahre und ihre Eltern entdeckten am 11. August 2018 mit allen Sinnen die Vielfalt der Wiesen um Gemünden. Auf der Pütz wachsen im Spätsommer Pflanzen, die auch Hildegard von Bingen kannte, zum Beispiel der Quendel und der einheimische Oregano: der Dost. Die Teilnehmer erfuhren dabei viel über die Nutzung verschiedener Pflanzen und stellten ein eigenes Gewürz her.

„Früher gab es noch viel mehr bunte Wiesen. Durch Strukturwandel in der Agrarwirtschaft sind es deutlich weniger geworden. Noch aber bestimmen viele Wiesen unsere Region und sind mit verantwortlich für eine Wohlfühlatmosphäre um gesunde Orte herum. Und warum können es nicht bald wieder mehr werden?“

Dr. Rainer Lauf | Regionalbündnis Soonwald-Nahe e. V.

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