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Archiv

  • Jahresbericht 2025

    Jahresbericht 2025

    Liebe Mitglieder des Regionalbündnis, liebe Freundinnen und Freunde der Region!

    ein turbulentes und für uns arbeitsreiches Jahr geht zu Ende und wir möchten Sie noch einmal über die neuesten Entwicklungen informieren. Unser neuer, verjüngter und mit zusätzlichen Kompetenzen erweiterter Vorstand hat ganze Arbeit geleistet.        

    Nachhaltige Region Hunsrück-Nahe

    Unsere Internetplattform www.soonachhaltig.de ist seit wenigen Wochen online und erfährt eine äußerst positive Resonanz! Rückmeldungen, Anregungen und Ergänzungen laufen fast täglich ein. Danke allen, die daran mitgewirkt haben – ob finanziell oder inhaltlich!

    Es ist ja eine Struktur, die immer weiter ausgebaut werden kann und soll. Bevölkerung, gesellschaftliche und politische Akteure und Institutionen lernen so die Möglichkeiten für eine nachhaltigere Entwicklung der Hunsrück-Nahe-Region kennen und können selbst handeln. Sie alle sind auch aufgerufen, zu dieser Entwicklung beizutragen: Schicken Sie uns weitere Anregungen, Best-Practice-Beispiele, Blog-Beiträge usw., damit die Plattform (und die Region) lebt!

    Unser Vorstandsmitglied Anna Schloss hat mit dem Aufbau der Seite mit Unterstützung vieler Akteure großartige Arbeit geleistet und wird auch erst einmal die weitere Pflege und Gestaltung betreuen.

     

    Schwammregion

    Ein wichtiges Nachhaltigkeitsthema ist unser Projekt „Schwammregion“, das wir zusammen mit dem Naturpark Soonwald-Nahe und der Hochschule Geisenheim voranbringen. Zusammen mit unserer gemeinsamen Projektmanagerin Jenny Eckes ist es schon gelungen, Arbeitsstrukturen mit Land- und Forstwirtschaft aufzubauen, erste Projekte anzustoßen und so weitere Schritte einzuleiten, um Klimawandelfolgen für Natur  und Menschen in der eigenen Region entgegenzutreten.

    Bereits nach dem ersten Jahr Projektlaufzeit ist dies eine hoffnungsvolle Entwicklung, an der wir gemeinsam weiterarbeiten.

     

    SooNahe

    Neues gibt es auch bei unserer Regionalmarke SooNahe! Seit Mitte November ist Christian Patsch zur Einarbeitung schon als Mitarbeiter eingestellt und wird ab 1. Januar 2026 als neuer Geschäftsführer der Marke tätig werden.

    So wollen wir personell, aber auch inhaltlich frischen Wind in die Markenentwicklung bringen. Herzlichen Dank an den bisherigen Geschäftsführer Klaus Wilhelm, der mit uns zusammen die Marke zu dem geführt hat, was sie heute darstellt: Ein Leuchtturmprojekt der gesamten Hunsrück-Nahe-Region mit Strahlkraft weit darüber hinaus. Zusammen mit der ab Januar frisch fusionierten Touristik- Gesellschaft werden wir die „Genussregion Hunsrück-Nahe“ nach innen und außen weiterentwickeln.

    Die Strahlkraft wollen wir auch Richtung Mittelrhein wirken lassen, es gibt erste konstruktive Gespräche mit der Geschäftsführung der Bundesgartenschau (BUGA 2029) und anderen Akteuren dieser mit dem Hunsrück und der Nahe eng verbundenen Region, die auch für SooNahe interessant werden könnte, was Gastronomie, regionale Präsente (Beziehungskiste), Tourismus und Wirtschaftskraft betrifft.

    Gerade in der Weihnachtszeit achten Sie bitte auf Regionalität. Wer weiter denkt, kauft näher ein – das ist schon lange unser Motto und stärkt unsere Landwirtschaft, das Handwerk, den Handel und die gesamte Lebensqualität der Region. Nachhaltig!

     

    Ausblick auf 2026

    Für 2026 reifen neben den aufgeführten Themen weitere Pläne. Das Regionalbündnis wurde im Januar 2001 gegründet, im nächsten Jahr ist unser 25-jähriges Jubiläum! Unser Verein hat in dieser Zeit in der Region viel Positives bewirkt.

    Ein intensives Netzwerk ist entstanden, das themen- und gebietsübergreifend Menschen, Akteure und Institutionen zusammengeführt hat und viele neue Impulse gibt. Wir leben das Vereinsmotto „Vernetzen und Bewegen“ mehr denn je!

    Ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird unsere Jahreshauptversammlung am 27. Mai 2026 auf dem Gelände der TRIWO im Gewerbepark Pferdsfeld. Die sogenannte Konversion des ehemaligen Militärflugplatzes nach der Wende war damals einer der Wurzeln des Regionalbündnis. Aus der Überzeugung „Unsere Heimat hat Zukunft“ wurde der Verein geboren und es gibt auch jetzt noch viel zu tun … Weitere Infos für dieses Jahresevent 2026 folgen rechtzeitig.

    Es gab außerdem ein sehr konstruktives Gespräch mit dem neuen Birkenfelder Landrat Miroslaw Kowalski und Mitarbeiterinnen zur engeren Zusammenarbeit auf verschiedenen Feldern.

     

    Die Welt steckt voller Lösungen – und die findet man oft im Kleinen!

    In einer Zeit voller Unsicherheiten und oft auch negativer Entwicklungen kann Regionalität ein Anker sein, nicht als Flucht vor der Realität, sondern als Halt und Struktur für das private, berufliche und gesellschaftliche Leben.

    In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine entspannte Advents- und Weihnachtszeit mit regionalen Genüssen und einen guten Jahreswechsel, bleiben Sie gesund!

     

    Für den Vorstand

    Ihr Rainer Lauf

  • Jahresbericht 2024

    Jahresbericht 2024

    Liebe Freundinnen und Freunde der Region!

    Im Lauf der letzten Monate haben wir intensiv an unseren derzeitigen Schwerpunktprojekten gearbeitet und wollen Sie heute mal wieder über den aktuellen Stand informieren.         

    Schwammregion Hunsrück-Nahe

    Gute Nachrichten: Unser gemeinsames Projekt mit der Hochschule Geisenheim, dem Naturpark Soonwald-Nahe und unserem Verein ist von der Bundesstiftung Umwelt genehmigt. Für 2 Jahre stehen uns rund 175.000 Euro und dadurch auch eine Stelle zur Verfügung!

    In Kürze werden wir dazu unsere schon gegründete Projektgruppe zusammenholen und die notwendigen Akteure und die Öffentlichkeit informieren, damit alle Interessierten an dem Thema mitmachen können.

    Schon jetzt sind verschiedene Projekte in der Region angelaufen und unser Vorstandsmitglied Norbert Weißmann hat mit Begehungen und Vorträgen wichtige Vorarbeiten geleistet.

    Aus der Antragsbegründung:

    „Derzeit besteht ein dringender Handlungsbedarf im Bereich des Wissenstransfers zur Bedeutung des flächigen Wasserrückhalts in der Region mit Bezug zum aktuellen Zustand und den zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels. Das Projekt zielt darauf ab, das Bewusstsein für den flächigen Wasserrückhalt bei zentralen Akteurinnen und Akteuren in der Land- und Forstwirtschaft zu schärfen und Maßnahmen zur Erhöhung des Wasserrückhalts zu entwickeln. Informationen zu Handlungsmöglichkeiten, Planung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen gilt es zu vermitteln. Bisher fehlt eine zielgruppengerechte Aufbereitung solcher Inhalte für die Praxis. Dadurch sollen sie in die Lage versetzt werden, Herausforderungen eines geringen Flächenrückhalts zu erkennen und Maßnahmen zur Erhöhung des Retentionsvermögens eigenständig abzuleiten, zu planen und umzusetzen. Im Projekt werden folgende Arbeitspakete umsetzt: Aufbau eines regionalen Netzwerks, Schaffung von Problembewusstsein, der Aufbau von Handlungskompetenzen, Erstellung eines Maßnahmenkatalogs sowie exemplarische Maßnahmenumsetzungen. Begleitet wird das Vorhaben durch eine Öffentlichkeits- und Kommunikationsarbeit.“

     

    Internetplattform Nachhaltige Hunsrück-Nahe-Region („SooNachhaltig.de“)

    Die technische und optische Struktur wurde zusammen mit einer Agentur aufgebaut und steht jetzt. Dies wurde ermöglicht durch finanzielle Unterstützung von Bürkle-Stiftung, Bito-Stiftung, Sparkasse Rhein-Nahe und Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück. Dafür herzlichen Dank. Die inhaltliche Ausgestaltung der Plattform kann jetzt losgehen. Unsere Bemühungen um Förderung einer längerfristigen Stelle dafür waren bisher leider nicht erfolgreich.

    Deshalb beginnen wir nun erst einmal mit Eigenmitteln und Zuarbeiten der Arbeitsgruppenmitglieder. Grundlage ist unsere bereits erarbeitete digitale Broschüre: https://www.regionalbuendnis.de/Nachhaltige-Region.html

    Unsere Schriftführerin Anna Schloss hat schon eine Menge an Vorarbeiten geleistet und wird die nächsten Schritte unter ihre Fittiche nehmen.

    Zum Gelingen dieser Plattform, die die Menschen der Region, aber auch Unternehmen, Institutionen und Verwaltungen zu nachhaltigem Handeln motivieren und anleiten soll, ist eine langfristige Betreuung und regelmäßige Aktualisierung notwendig.

    Hier sind wir in guten Gesprächen mit Kooperationspartnern. Wer zu einzelnen Themen mitarbeiten möchte, ist gerne gesehen.

     

    Vernetzung und Kooperationen

    Auch in anderen Bereichen streben wir engere Vernetzung und Kooperationen in unserer Region an. Um dies zu organisieren, gab es bereits Gespräche und Workshops mit den in der Region handelnden Verbänden u. a. aus Tourismus, Wirtschaft, Handwerk usw.

    Auch für unsere Regionalmarke SooNahe sehen wir die Zukunft in einer engeren Verzahnung mit anderen Vermarktungsorganisationen im Hunsrück-Nahe-Raum. Auch hierzu laufen Prozesse, z. B. auch zur gemeinsamen Organisation und damit höherer Schlagkraft des Tourismus in der Gesamtkulisse. Das Regionalbündnis ist in diesen Entwicklungen eingebunden und zum Teil auch Triebfeder.

     

    Aktuelles

    Besuchen Sie unsere SooNahe-Gastronomie im Rahmen der Martins-Gans-Wochen: www.soonahe.de

    Nutzen Sie die vielfältigen kulturellen Angebote in der Region, z. B. unter www.nahekulturlandschaft.de

    Freuen Sie sich mit uns über die frisch gekürten Weinmajestäten an der Nahe, Zoe und Laura, die Ihnen sicher auf vielen Veranstaltungen in der nächsten Zeit begegnen werden.

     

    Ausblick & Mitwirkung

    Im Verein und insbesondere im Vorstand planen wir schon für das kommende Jahr 2025. Unsere Jahreshauptversammlung wird wieder im Frühjahr stattfinden, dabei werden wir den Vorstand wählen und neu strukturieren.

    Wer an einer konkreten Mitwirkung im Verein, zu den einzelnen Themenfeldern oder auch im Vorstand interessiert ist, kann sich gerne melden!

    Nun erst einmal eine schöne Spätherbst- und Vorweihnachtszeit und bis bald.

    Ihr Rainer Lauf

  • Jahresbericht 2023

    Jahresbericht 2023

    Liebe Freundinnen und Freunde der Region!

    Ein weiteres »Krisenjahr« geht in die Schlussetappe. »Die Welt brennt«, nicht nur wegen Klimawandel und Überhitzung, sondern auch in den Konflikten und Kriegen, den Nationalismen und Populismen. Vieles hängt zusammen.

    Man könnte resignieren – oder Handeln! Und das tun wir in unserer Einflusssphäre auf regionaler Ebene. Information und Kommunikation sind Instrumente, die unser großes Netzwerk nutzen will, um unsere Gesellschaft auf allen Ebenen zu nachhaltigem, zukunftsfähigem Handeln zu bewegen. Wir vernetzen und bewegen!

    Zum Jahresabschluss ein kurzer Sachstand und Ausblick zu unseren Schwerpunktthemen:
    Nachhaltige Hunsrück-Nahe-Region: Unsere digitale Broschüre wurde aktualisiert und wird gut angenommen. Wir haben über ein Leader-Projekt in diesem Jahr mit externer Beratung eine Konzeption für eine umfangreiche Internet-Plattform entwickelt.
    Diese soll im kommenden Jahr erstellt und veröffentlicht werden – als Motivation für nachhaltiges Handeln. Da wir für diesen Arbeitsumfang Partner*innen brauchen, ist am 25.1.2024 ein Workshop geplant, bei dem dies weiterentwickelt wird.
    Eine Reihe engagierter Personen und Institutionen, die Autor*innen der bisherigen Broschüre und die Klimaschutzmanager*innen der Kommunen sind eingebunden. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg zu diesem regionalen Informationsportal.
    Dankbar sind wir für weitere Interessierte und Engagierte!
    Beim Thema Nachhaltigkeit sind wir auch eng verzahnt in dem Projekt »Wurzeln schlagen« des Landkreises Bad Kreuznach, der Sparkasse Rhein-Nahe und der Forstämter.

    Schwammregion Hunsrück-Nahe: Einen wichtigen Teilbereich nachhaltigen Handelns stellt der Einsatz gegen Klimawandel und seine Folgen für Natur- und Kulturlandschaft und die gesamte Gesellschaft dar.
    In unserem Projekt der »Schwammregion« haben wir die wesentlichen Akteure zu einer Projektgruppe vernetzt und planen neben einer Reihe lokaler, kleinerer Maßnahmen zusammen mit dem Naturpark Soonwald-Nahe und der Hochschule Geisenheim ein großes Projekt, das über mehrere Jahre die Auswirkungen des Klimawandels, der Hitze und Trockenheit analysieren und bekämpfen soll. Der Start des großen Projekts soll ebenfalls im Januar 2024 mit einem Förderantrag sein, der gute Chancen hat, angenommen zu werden.

    Netzwerke, neue Partner: Unter anderem mit diesen inhaltlichen Projekten haben wir unser Netzwerk verstärkt und eine Reihe neuer Partner*innen gewonnen.
    Auch mit den neuen Entscheidungsträgern in Kommunen (stellvertretend genannt der neue Landrat Miroslaw Kowalski in Birkenfeld), bei den Banken und in anderen Institutionen sind wir in konstruktivem Kontakt.
    Ebenso haben die neuen Leader-Förderperioden begonnen. Bis 2029 stehen der Region jetzt wieder Mittel zur Verfügung, die positive Entwicklungen im ländlichen Raum unterstützen.
    In den Lokalen Aktionsgruppen des Leader-Prozesses sind wir eingebunden, zum Teil auch in die Entscheidungen selbst. Gerne vermitteln wir Kontakt.

    Unsere Regionalmarke SooNahe: Ein Paradebeispiel nachhaltigen Handelns ist weiterhin die Marke der Region: SooNahe! Hier kann man erfahren und erschmecken, was die Region zu bieten hat. Nutzen Sie dies auch in der Weihnachtszeit und darüber hinaus:
    Unsere Beziehungskiste als ideales Geschenk und Mitbringsel, natürlich auch einzelne SooNahe-Produkte, die zertifizierten Weihnachtsbäume unserer Partner in den Forstämtern und von privaten Anbietern und nicht zuletzt die kulinarischen Köstlichkeiten, die unsere SooNahe-Gastronomen zu bieten haben! Wer weiter denkt, kauft näher ein. Noch nie war dieser Gedanke so wichtig wie in der heutigen Zeit.

    Im Namen des in diesem Jahr neu gewählten Vorstands wünsche ich Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Start in ein optimistischer geprägtes Neues Jahr.
    Wir bedanken uns bei allen, die sich im Regionalbündnis und seinen Arbeitsgruppen engagiert haben und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit für die Zukunft unserer Heimatregion.

    Herzliche Grüße
    Rainer Lauf

  • Jahresbericht 2019

    Jahresbericht 2019

    Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde!

    Die Zwanziger Jahre brechen an und auch das Regionalbündnis geht als Verein ins 20. Lebensjahr! Seit der Gründung im Januar 2001 ist unser Bündnis und unsere Arbeit des „Vernetzens und Bewegens“ nicht mehr aus der Region wegzudenken. So war auch 2019 voller Aktivitäten, über die wir Ihnen regelmäßig in unserem elektronischen Rundbrief „Neues vom Regionalbündnis“ berichtet haben. Deshalb hier nur eine kurze Zusammenfassung.
    Das „Aanbännele“ aus 2018 haben wir im letzten Jahr meist in Form von inhaltlichen Projekten weitergeführt.

    Das Programm zu unseren „Lebendigen Wiesen“ war wieder sehr attraktiv und erfolgreich und wird auch dieses Jahr fortgesetzt. Das Faltblatt dazu liegt diesem Brief bei und wird auch noch per Mail versendet. Machen Sie gerne Werbung für die Veranstaltungen.
    Das Netzwerk „Lebendige Nahe“ besteht weiterhin lose und wir wollen 2020 nochmal eine Zusammenkunft der Träger der einzelnen Projekte zum Austausch durchführen.
    Neu belebt wurde das Thema „Lebendige Wälder“. Mehrere Treffen, eine umfangreiche Ideensammlung und erste Umsetzungen möchten wir dieses Jahr sortieren und die Situation der Wälder im Hunsrück und Naheraum der Bevölkerung präsentieren- gerade auch die Probleme durch den Klimawandel. Gerne können Sie sich für die Teilnahme an der Arbeitsgruppe oder mit einzelnen Projektideen bei uns melden (am liebsten direkt auch mit Umsetzungsvorschlägen).

    Unsere Regionalmarke SooNahe hat sich fest in der Region etabliert, 2019 gab es eine Reihe von Veranstaltungen mit unserer Beteiligung und einen besonders schönen Event bei unse- ren Mitgliedern auf Schloss Gemünden. Am 1.2.2020 wird es einen Workshop mit allen SooNahe-Mitgliedern und -Partnern geben, bei dem der Stand der Entwicklungen besprochen und über Zukunftsideen für die Marke diskutiert werden soll.
    Vielleicht kann es uns durch unsere guten Kontakte nach allen Seiten auch gelingen, einen Beitrag zur derzeitigen Diskussion um den Stellenwert und die Zukunft der Landwirtschaft zu leisten. Dazu gehört eine deutliche Erhöhung der Wertschätzung dieses Berufs- und Wirtschaftszweiges sowohl ideell als auch durch faire Preise für gute Produkte und Hilfe bei der Umstrukturierung. Auf der anderen Seite sollte insbesondere die zukünftige Generation von Bäuerinnen und Bauern auch positiv die gesellschaftlichen Bedürfnisse aufgreifen und sich selbstbewusst der Diskussion stellen.

    Der Vernetzung dienten auch eine Reihe von Aktivitäten zusammen mit anderen Institutio- nen aus der Region. So startete ein Regionalbündnis-Team beim Firmenlauf in Bad Kreuz- nach. In den drei Leader-Aktionsgruppen im Hunsrück und an der Nahe sind wir aktiv und unterstützen sinnvolle Ideen von Bürgern und Unternehmen. Umfangreich war auch wieder das Programm bei den Tagen der Region im Herbst, inzwischen eine beliebte Tradition mit einem bunten Strauß von Veranstaltungen zwischen Birkenfeld und Bingen und Kastellaun und Meisenheim, unserer großen Gebietskulisse des SooNahe-Landes.

    Beteiligt sind wir auch bei der Nahe.Kultur.Landschaft, dem 2018/19 neu gegründeten Verein, der die Kulturakteure vernetzt und das breite und hochwertige Angebot nach innen und außen deutlich macht. Ebenso unterstützten wir „Auf Anfang“ – das Festival der Initiative Freizeit- und Musikkultur in Auen. Erfreulich, dass auch auf dem Kultursektor die Vernetzung immer weiter voranschreitet.

    Die Arbeit des Regionalbündnis war von Anfang an auf die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität der Region unter Beachtung ökologischer, sozialer und kultureller Aspekte gerichtet. Fast schon eine Definition des heute so vielfältig gebrauchten Begriffes der „Nachhaltigkeit“. Deshalb wollen wir Projekte aus der Vergangenheit (z.B. Energie SooNahe, „Aan- bännele“…) aufgreifen und mit gegenwärtigen Aktivitäten und der laufenden gesellschaftlichen Diskussion in einen Zusammenhang stellen:
    Die „Nachhaltige Hunsrück-Nahe-Region“ ist unser jüngstes Projekt, mit dem wir 2019 be- gonnen haben und das unser Schwerpunkt 2020 wird. Wir hatten dies schon angekündigt und aus ihren Rückmeldungen hat sich bereits eine Arbeitsstruktur dazu ergeben. Eine erste Zusammenkunft hat gezeigt, dass wir in unseren Reihen hochkarätige Fachleute zu diesem Thema haben und auch eine Reihe interessierter Mitglieder sich hier gerne beteiligen. Wir haben ein erstes Übersichtspapier entworfen, Themen zu diesem Projekt definiert (Bauen, Energie, Landwirtschaft, Mobilität, Flächenverbrauch, Bildung und eine regionale Informationsplattform) und werden diese nun in kleineren Arbeitsgruppen weiterführen. Daraus sollen u. a. Projekte entstehen, best practice-Beispiele vorgestellt und am Ende des Jahres zu einer größeren Veranstaltung zusammengebunden werden. Machen Sie gerne mit bei diesem sehr spannenden Thema!

    Neue Strukturen und Personen sind im letzten Jahr und in den ersten Wochen des neuen Jahres in die Öffentlichkeit gerückt. Bei unseren Mitgliedern Naheland-Touristik und Weinland Nahe sind neue Geschäftsführerinnen installiert. Neue Verbandsgemeindezuschnitte wurden geschaffen und Bürgermeister gewählt, allesamt auch Mitglieder oder Neumitglieder in unseren Reihen, so dass auch hier die Vernetzung optimal laufen sollte. Wir freuen uns auf viele anregende gemeinsame Gespräche und auch Aktivitäten.

    Auch im Verein selbst gibt es einen Wechsel in der ehrenamtlichen Geschäftsführung. Die 22-jährige Kommunikationsfachfrau Franziska Sand aus Laubenheim verstärkt und verjüngt unser Vorstandsteam. Sie hat ab 1. Januar die Geschäftsstelle übernommen und ist schon gleich eingespannt in die Vorbereitung unserer Jahreshaupversammlung am 28.2. im Kirner Gesellschaftshaus, die mit nur wenigen Formalien, aber dafür umso mehr kulinarischen und musikalischen Genüssen bestückt ist.

    Wir freuen uns auf das vor uns liegende 20. Vereinsjahr mit den genannten interessanten Themen. Anfang nächsten Jahres werden wir das sicher mit einer Jubiläumsveranstaltung begehen können. Bis dahin freuen wir uns auf gute gemeinsame Gespräche bei den zahlrei- chen Terminen 2020 in Arbeitsgruppen, Veranstaltungen und bei Projekten.

    Herzliche Grüße im Namen des gesamten Vorstands

    Rainer Lauf, Martina Braß, Gerhard Hahn
  • Jahresbericht 2018

    Jahresbericht 2018

    2018 war ein in allen Belangen außerordentliches Vereinsjahr, ereignisreich und in vielen Themenbereichen mit einer sehr dynamischen Entwicklung. Wir haben Sie laufend über die Aktionen und Projekte informiert, können deshalb hier eher kurz zusammenfassen.

    Es begann mit unserer gut besuchten Jahreshauptversammlung am 2.3. im Schnee in Gemünden: Viele neue Eindrücke, ein tolles Kulturprogramm und eine Reihe neuer Mitglieder.
    Insgesamt gab es 2018 einen sehr erfreulichen Zuwachs an neuen Mitgliedern und aktiven Mitstreitern.
    Bei der Bad Sobernheimer Frühlingsmesse im April präsentierte sich Regionales und Heimatliche Genüsse. Beim Bad Kreuznacher Firmenlauf im Juni pflegte unsere Laufgruppe Teamgeist und Kulinarisches danach (vielleicht haben Sie dieses Jahr Lust, mitzulaufen?).
    Zu unseren inhaltlichen Projekten:
    Ein umfangreiches und sehr vielfältiges Programm „Lebendige Wiesen“ erfuhr großen Zuspruch. Da das Kennenlernen unserer Wiesenlandschaften in all ihren Facetten im Hunsrück und an der Nahe so gut ankommt, ist die Fortsetzung 2019 schon angelaufen. Der Einladung zur Jahreshauptversammlung liegt nochmal der neue Prospekt bei. Über 20 Termine für jeden Geschmack und alle Altersgruppen locken in die Natur- sind Sie dabei?!
    Unsere Aktion „Lebendige Nahe“ lebt ebenfalls weiter, hier sind die 10 Projektstandorte für sich aktiv und im Sommer wollen wir ein Treffen planen, um neue Ideen zu schmieden.
    Neu bzw. wieder aufgelegt haben wir das Projekt „Lebendige Wälder“. Unter anderem aus dieser Arbeit heraus ist vor fast 20 Jahren das Regionalbündnis entstanden und hat bis zur Gründung des Naturparks Soonwald-Nahe darüber einige Projekte entwickelt (z.B. Wacholderheide Woppenroth). Durch den Mitgliederzuwachs „aus dem Wald“ gab es den Wunsch, hier nochmal aktiv zu werden. Nach kurzer Vorbereitung war ein erstes Treffen Ende Januar erfreulich gut besucht und kreativ. Der Lebensraum Wald und sein Umfeld sind hierbei Kristallisationspunkt verschiedenster Ideen und möglicher Projekte, die wir 2019 angehen wollen. Lebendige Wälder können hierbei zur Dachmarke werden und sind eines unserer klassischen Vernetzungen über den gesamten Hunsrück-Nahe-Raum von West nach Ost und von Nord nach Süd. Daraus kann sich eine längerfristige Aktivität unseres Vereins mit den Partnern im Netzwerk entwickeln. Alle weiteren Interessierten sind hier herzlich willkommen!

    Thema über das ganze Jahr war natürlich unsere Regionalmarke SooNahe, die zehnjähriges Jubiläum mit vielen Aktionen und Veranstaltungen der Marke selbst oder ihrer Partner feierte. Man kann immer nur staunen, wie sich dieses Projekt entwickelt hat, das aus der Region nicht mehr weg zu denken ist und das Image von Hunsrück und Nahe nach innen und außen prägt. Über 200 Mitglieder im Lebensmittelbereich und 80 Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft! Der neue Einkaufsführer ist als Wegweiser für die Verbraucher sehr beliebt und die Vermarktungsgesellschaft leistet auch mit Unterstützung unseres Vereins eine hervorragende Arbeit. Hier kann man immer wieder nur an alle appellieren: Wer weiter denkt, kauft näher ein- stärken Sie durch Ihr Einkaufsverhalten die Grundlagen und Lebensqualität unserer Region!

    Was unser Verein und die Marke über die Jahre an regionalem Bewusstsein und Zusammengehörigkeit aufgebaut hat, wird immer wieder auf harte Bewährungsproben gestellt. Auch um die Gefahr des Auseinanderfallens zu verringern, aber in erster Linie, um eine offensive, selbstbewusste und starke Region Hunsrück-Nahe zu fördern haben wir Ende 2017 schon eine Arbeitsgruppe „Regionale Identität“ ins Leben gerufen, die 2018 häufig tagte und aus der eine Reihe von identitätsstiftenden Projekten hervorgingen. In der Gruppe unter Federführung des Regionalbündnis engagierten sich alle wichtigen Institutionen der Region zusammen mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Im Sommer wurde das Projekt „Markante Typen“ umgesetzt, das 13 Menschen aus der Region unterschiedlicher Herkunft und von unterschiedlichem Hintergrund in kurzen Videos mit ihren Vorlieben und Geführlen über die Region darstellt. Diese Spots sind inzwischen legendär und werden in den sozialen Medien und auf unseren Internetseiten viel besucht, da sie sehr emotional und vielseitig für die Region stehen. Genialer Titel und von genialer Dynamik war dann das „Anbännele“, der Prozess des miteinander Redens und zueinander Findens in der Region. Im November gab es dabei den Höhepunkt mit Veranstaltungen in Sohren und Bockenau, die viel Zuspruch schon im Vorfeld und der Umsetzung hatten. Darauf werden wir aufbauen und unser gemeinsames Engagement der Region zur Verfügung stellen. Das Aanbännele geht weiter! Beide Projekte wurden gefördert aus Mitteln des Landes und des Leader-Prozesses. Auch bei Leader sind Vorstandsmitglieder unseres Vereins in allen drei LAG der Region aktiv.
    Wir haben mit dieser speziellen Arbeit über die Arbeitsgruppe Regionale Identität wohl einen Nerv getroffen, der das Zusammenwachsen und Zusammenarbeiten als deutliches Signal gegen anderslaufende Tendenzen stellt. Großräumig denken und trotzdem Identität schaffen. Durch diese Aktivitäten und auch durch unsere Tage der Region im Herbst sind erneut viele neue Vernetzungen, Kontakte und neue Ideen entstanden. Dieses Denken pflanzt sich hoffentlich immer mehr in die Köpfe der Menschen und auch der für unsere Region Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft. Eine schöne Entwicklung, die wir am Rand und auch personell begleiten, ist die Gründung der „Nahe.Kultur.Landschaft“, dem ersten fundierten Netzwerk in der Szene der klassischen Musik, das mit einem tollen Magazin und einen frischen Internetauftritt einen ersten Aufschlag 2019 gemacht hat. Kultur als wichtiger Faktor der Lebensqualität einer Region ist sicherlich auch in anderen Bereichen ihres Spektrums noch intensiver vernetzungsfähig und -würdig.

    Der Verein lebt also mehr denn je. Eine überarbeitete Webseite (immer mal draufschauen!) und ein aktualisierter Flyer sind unsere Werbemedien nach außen. Der Vorstand arbeitet sehr harmonisch und effizient zusammen. Bei der anstehenden Jahreshauptversammlung (JHV) am 22.3. in Bundenbach werden für Luise von Racknitz und Rainer Scriba, die aus beruflichen Gründen ausscheiden, Laura Weber aus Monzingen (u.a. Winzerin und Landjugendvorstand) und Oliver Warth aus Birkenfeld (u.a. Fördergemeinschaft Einzelhandel, Freundeskreis Nationalpark) als neue Vorstandsmitglieder vorgeschlagen. Statt Carmen Barth, die beruflich jetzt außerhalb der Region tätig ist, könnte Bernhard Frauenberger (Forstamtsleiter Soonwald) die Kassenprüfung übernehmen. Aber auch eine Mitwirkung anderer Menschen ist auf Wunsch gerne möglich. Frischer Wind freut uns immer! Gelegenheit zum Kennenlernen und Austausch besteht bei der JHV, die neben den Neuwahlen ein attraktives Begleitprogramm bietet. Die Einladung erhalten Sie mit diesem Rundbrief.

    Also weiter geht’s ins nächste Vereinsjahr, wir sind schon gespannt, welche Ideen und Projekte dieses bringen wird.

    Herzliche Grüße vom Vorstand

    Rainer Lauf, Martina Braß, Gerhard Hahn
  • Jahresbericht 2017

    Jahresbericht 2017

    Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde der Region!
    Mit 17 hat man noch Träume, da wachsen noch alle Bäume in den Himmel …
    Vor 17 Jahren (Januar 2001) wurde unser Verein als Antwort auf Zukunftsängste in der ausblutenden ländlichen Region ins Leben gerufen. Inzwischen ist viel Positives geschehen und wir haben berechtigte Hoffnung und eben auch noch so manche Träume, dass und wie es im Hunsrück und an der Nahe weitergehen kann – auch dank Projekten, die das Regionalbündnis impulsgebend oder dauerhaft engagiert angestoßen, begleitet oder umgesetzt hat. In Rundschreiben per Post oder per Mail haben wir Sie regelmäßig unterrichtet, welche Aktivitäten wir durchgeführt haben, deshalb hier nur eine Kurzfassung:
    Die Regionalmarke SooNahe hat sich mit rund 180 Mitgliedern und 80 Partnern fest in der Region verankert. Nach unserem Motto „wer weiter denkt, kauft näher ein“ sind immer mehr Menschen bereit und dabei, unsere Region durch ihr Einkaufsverhalten zu stärken. Im Herbst feiern wir im Rahmen der Tage der Region zehnten Marken-Geburtstag! Diese Veranstaltungsreihe mit vielen Partnern hat die Stärken von Hunsrück und Nahe auch 2017 wieder herausgestellt. Auch hier gibt es 2018 ein kleines Jubiläum, zum 15. Mal sind wir dabei.

    Ganz jung ist dagegen noch unser Projekt „Lebendige Wiesen“, das letztes Jahr aber schon direkt auf große Resonanz stieß. Hier sind wir wohl auf ein großes Bedürfnis gestoßen, in den wunderschönen Wiesenlandschaften der Region zu schwelgen. Mit dieser Post erhalten Sie die neue Broschüre mit den Wiesenangeboten 2018, noch umfangreicher und vielfältiger als zuvor, nutzen und unterstützen Sie diese Aktion, damit sie dauerhaft etabliert werden kann. Schon jetzt hat sich hier ein überraschend breites und stabiles Netzwerk ergeben.
    Auch unsere Projekte „Lebendige Nahe“ (mit inzwischen 10 Stationen) und „Lebendige Wälder“ (in Kooperation mit den Akteuren des Naturpark Soonwald-Nahe und des Nationalpark Hunsrück-Hochwald) sind -genau- lebendig. Beim Nationalparkfest am Bostalsee waren wir präsent und freuen uns schon auf das diesjährige Ereignis, das in unserer SooNahe-Partnergemeinde Veitsrodt am 10. Juni ganz groß steigen wird (u.a. mit Einweihung der neuen Markthalle). „Aus dem Wald“ als neue Forstamtsleiter kommen auch zwei weitere engagierte Partner, Rüdiger Scheffer (Forstamt Bad Sobernheim) und Bernhard Frauenberger (Forstamt Soonwald), die wir auch als Mitglieder im Verein willkommen heißen. Am 23.1. haben wir mit einer Delegation im Umweltministerium in Mainz den „Soonwald-Dialog“ begonnen, in dem wir Unterstützungsmöglichkeiten durch das Land ausloten- gute Gespräche!

    Erwähnt werden soll das Engagement unserer Mitglieder und Vorständler in den Lokalen Aktionsgruppen (LAG) im „Leader-Prozess“ in allen drei Landkreisen. Dort wird viel Gutes bewirkt, in dem Fördermittel in öffentliche oder private Projekte fließen, die den ländlichen Raum stärken. Unter anderem wurde dadurch der neue, gebietsübergreifende Hildegard von Bingen -Pilgerwanderweg ermöglicht, ein Projekt mit großem Zukunftspotenzial, das auch eng mit unserer Marke verzahnt werden konnte. Erzeuger und Gastronomen, die das Hildegardsiegel nutzen wollen müssen vorab SooNahe-zertifiziert sein. Der Weg und die damit verbundenen Effekte sind ein gutes Beispiel, wie unter der Regie der Nahelandtouristik ein Brückenschlag von Idar-Oberstein bis Bingen gelungen ist, der allen nützt. Ein Projekt an dem wir auch mitwirken ist die Weiterentwicklung des Naturpark Soonwald-Nahe.
    Brücken schlagen, vernetzen und bewegen– das ist schon lange das Motto und die Stärke unseres Vereins. Wir plädieren dafür und arbeiten hart daran, dass Energien nicht in Abgrenzungs- und Spaltungsdebatten verschwendet, sondern in inhaltliche Ideen und Projekte investiert werden. Damit treffen wir den Nerv der Bevölkerung und vieler fachlich arbeitender Institutionen. Wir freuen uns sehr, im letzten Jahr enge Kontakte und Mitglieder aus der jungen Generation gefunden zu haben (z.B. Landjugend, junge Kulturinitiativen wie IFM mit ihrem Festival in Auen). In diesen Altersgruppen besteht absolutes Unverständnis für ein Denken und Handeln in engen Verwaltungsgrenzen bis zum nächsten Kirchturm oder Baumwipfel. Dies deckt sich mit unserem Credo und unseren Botschaften:

    Regionale Identität stärken und Potenziale der Region zusammenführen!
    An diesen Themen haben wir letztes Jahr verstärkt gearbeitet und sie sind Schwerpunkt 2018. Es gibt im SooNahe-Land zwischen Birkenfeld und Bingen und zwischen Kastellaun und Meisenheim eine Reihe produktiver Initiativen, die ausgehend von unterschiedlichen Themen in unterschiedlichen Teilregionen unserer Gebietskulisse des Hunsrück-Nahe-Raumes konstruktive Perspektiven entwickeln. Das Regionalbündnis hat sich als Aufgabe gesetzt, diese zusammenzuführen und zu bündeln. Dialog und Kommunikation sind Voraussetzungen für Kooperation. Dies braucht die Region, wenn sie sich zukunftsfester machen und eine Perspektive für die nächste Generation bieten will. Unser Verein zeigt seit Jahren, u.a. auch mit der Regionalmarke SooNahe, dass eine Zusammenarbeit über Verwaltungsgrenzen funktionieren kann.
    Wir haben in den letzten Monaten eine Reihe von Gesprächen mit regionalen Akteuren unterschiedlichster Ausrichtung geführt und erste Treffen organisiert, die sehr erfreuliche Bereitschaft zeigen, miteinander zu reden und zu arbeiten. Wirtschaft, Landwirtschaft, Weinbau, Gastronomie, Forst, Naturschutz, Tourismus, Kultur, Landfrauen, Landjugend… das geht miteinander. Und auch Akteure aus allen Teilregionen können miteinander, wenn sie die Scheuklappen ablegen und erkennen, dass gemeinsam mehr erreicht werden kann.
    In einer neu etablierten Arbeitsgruppe Regionale Identität wollen wir nun gemeinsam ausloten, was das verbindende sein kann und wie wir das zum Wohle der Region nutzen können. Ein erster Ansatz ist, bei laufenden Projekten und Veranstaltungen in diesem Jahr die Themen Identität und Regionalität hervorzuheben und im Herbst ein gemeinsames Hunsrück-Nahe-Forum mit vielen Beteiligten durchzuführen. Damit soll das (Selbst-) Bewusstsein der Menschen und der Region gefördert werden.

    Die Region birgt ein enormes Potenzial: Wald, Wein, Wellness, regionale Qualitätsprodukte, Handwerker, Dienstleister und Gewerbe, Gesundheit, Edelsteine, Hildegard, der Nationalpark, die Naturparke Soonwald-Nahe und Saar-Hunsrück, Wildkatze und Würfelnatter, Lebendige Wiesen, Flüsse und Wälder:  Lebensqualität und Heimat!

    Wir freuen uns, mit unserem starken und dynamischen Verein hier mitwirken zu können. Dies liegt auch am Engagement unserer Mitglieder und Partner, für das wir uns bedanken. Die Vielzahl der in diesem Bericht aufgeführten Projekte bietet Ihnen die Möglichkeit, aktiv dabei zu sein. Ideen und Anregungen an den Vorstand sind immer willkommen.
    Für die Jahreshauptversammlung in Gemünden am 2. März haben wir uns ein schönes kulturelles Rahmenprogramm ausgedacht und hoffen, viele von Ihnen dort zu sehen und Gedanken auszutauschen.

    Herzliche Grüße vom Vorstand

    Rainer Lauf, Martina Braß, Gerhard Hahn
  • Jahresbericht 2016

    Jahresbericht 2016

    Liebe Freundinnen und Freunde der Region!

    Nach der stimmungsvollen und gedanklich produktiven Jahreshauptversammlung im vergangenen März in der Eckweilerer Kirche haben wir eine Reihe von Ideen umgesetzt.

    Unsere Regionalmarke SooNahe hat sich im positiven Sinne etabliert. Die hauptamtliche, wirtschaftliche Arbeit wird von der Hunsrück-Nahe-Vermarktungs-GmbH mit ihrem Geschäftsführer vorbildlich und effektiv geleistet. Das Regionalbündnis ist aber seinem „Kind“ weiterhin eng verbunden und mit ideeller Unterstützung dabei, insbesondere durch den Vorsitzenden in ehrenamtlicher Verantwortung im Aufsichtsrat und auch durch andere Vereinsmitglieder immer wieder bei Veranstaltungen und inhaltlichen Projekten. Nach der organisatorischen und finanziellen Konsolidierungsphase geht es im neuen Jahr mit inzwischen rund 170 „Mitgliedern“ (Erzeuger, Gastronomen, Handel, …) und fast 70 „Partnern“ (regional verantwortungsbewusste Unternehmen und Institutionen) in eine Marketingoffensive, bei wir den Menschen der Region unser Motto „Wer weiter denkt, kauft näher ein“ nahe bringen wollen. Für diese Verbraucheraufklärung und -motivation leistet unser Verein personelle, inhaltliche und finanzielle Unterstützung in den verschiedenen Arbeitsgruppen von SooNahe, siehe auch: www.soonahe.de

    Ebenfalls weiter entwickelt hat sich die „Lebendige Nahe“. Zu den vorhandenen Projekten kam 2016 der „Gewässer-Erlebnis-Pfad Obere Nahe“ bei Birkenfeld hinzu. Hier leisten wir weiterhin Netzwerkarbeit und Werbung für die Naturprojekte nach innen und außen. Ebenfalls mit der Verknüpfung von Naturraum und den Menschen befassen sich der Naturpark Soonwald-Nahe und der Nationalpark Hunsrück-Hochwald, bei beiden sind Vorstandsmitglieder in den Entscheidungsgremien und viele unserer Mitglieder aktiv. Dies trägt auch zur regionalen Identitätsfindung und Lebensqualität bei. Am 11. Juni steigt das nächste Nationalparkfest am Bostalsee – informativ, groß, bunt, lebendig und auf jeden Fall einen Besuch wert.

    Zum Thema Identität der Hunsrück-Nahe-Region hat eine Arbeitsgruppe des Regionalbündnisses mit verschiedenen Partnern 2016 getagt, um die Grundzüge ihrer Arbeit abzustecken. Daran wollen wir 2017 anknüpfen. Ebenfalls fortgeführt werden soll die „Genuss-Akademie – Probieren und Studieren“. Die erste Veranstaltung war gut besucht, die zweite hat uns gezeigt, dass wir bei der Themen- und Terminauswahl noch feilen müssen. Gerne nehmen wir Anregungen unserer Mitglieder auf: welche Produkte möchten Sie probieren und studieren?

    Der Verein war auch in vielen regional ausgerichteten Entwicklungen anderer Träger personell und inhaltlich aktiv dabei. So bei der Frühlingsmesse in Bad Sobernheim mit dem Schwerpunktthema Milchwirtschaft, die Unterstützung der tollen Idee „Soonwaldbus“ unseres rührigen Partners Initiative Soonwald, in den verschiedenen Leader-Arbeitsgruppen (Hunsrück, Erbeskopf, Soonwald-Nahe). Die dort entstandenen Entwicklungskonzepte sollen Bevölkerung und Kommunen motivieren, handfeste ebenso wie zarte Projektideen mit Hilfe des professionellen Regionalmanagements umzusetzen. Wenn Sie hierzu Ideen haben, ist das eine große Chance, die Sie nutzen sollten. Dies gilt besonders für unsere Mitglieder und Akteure im Gesundheitsbereich. Dieser ist im Leitbild der LAG sehr hoch angesiedelt und erhält besondere Fördermöglichkeiten.

    Auch mit unseren Handwerkern im Verein wollen wir in den nächsten Monaten in Zusammenarbeit mit SooNahe zu einem Treffen einladen, um „regionale Ideen“ zu entwickeln. Denn auch hier gilt: „Wer weiter denkt, …“

    Spaß gemacht hat wieder die Teilnahme mit einer ansehnlichen Gruppe am 2016er Kreuznacher Firmenlauf, der 2017 am 1. Juni stattfinden wird. Wer macht mit?

    Im Herbst boten die Tage der Region unter unserer Federführung einen bunten Strauß regionaler Veranstaltungen mit Schwerpunktbeiträgen unsererseits in Stromberg und Birkenfeld. Hierzu soll es 2017 ein Konzept geben, das die gemeinsame Präsentation unter diesem Dach (Tage der Region) besser nach außen darstellt.

    Einen ganz besonderen Blumenstrauß wollen wir Ihnen 2017 bieten. Das 2016 entwickelte Projekt „Lebendige Wiesen“ tritt nun mit einem attraktiven ganzjährigen Programm in die Öffentlichkeit. Wir haben mit einer Reihe von Partnern aus Naturschutz, Tourismus, Gastronomie und Kultur in mehreren Sitzungen ein tolles Angebot gestrickt, das den unsere Landschaft prägenden Natur- und Kulturraum der Wiesen bewusster machen soll. Der entsprechende Flyer (s. Anlage) zeigt Ihnen die Zielrichtung und das Angebot. Nutzen und unterstützen Sie diesen Vereinsschwerpunkt im neuen Jahr durch Besuch der Veranstaltungen oder mit eigenen Anregungen und Aktionen, die zum Thema passen. Wir sammeln weiter Wiesengeschichten und Wiesenfotos aus der Region. Können Sie etwas zur Sammlung beitragen?

    Eine schöne Entwicklung zeichnet sich im kulturellen Bereich ab. In den letzten Monaten sind eine ganze Reihe von Akteuren aus der Musik- und Kulturszene Mitglied geworden, weil auch sie den regionalen Identitäts- und Netzwerkaspekt beim Regionalbündnis sehen. Jüngstes Beispiel ist die Initiative für Freizeit und Musikkultur, ein Projekt junger Menschen, die im Sommer (22./23.7. schon vormerken) ein Musik- und Kunstfestival in Auen (bei Bad Sobernheim) unter dem Motto „Auf Anfang“ planen. Dabei sind überregionale, aber auch regionale Bands und Künstler. Im März ist ein erstes Treffen der Verantwortlichen aus dem Hunsrück-Nahe-Raum geplant, die bereits Musikprojekte erfolgreich durchführen. Spannende Zeiten.

    Wie Sie sehen, entwickelt sich unser Bündnis und Netzwerk immer weiter. Ganz wichtig dabei ist, dass wir in erster Linie Themen anpacken und aufbereiten können, in denen Personen aus Vorstand oder Verein kompetent und interessiert sind. Wir sind da absolut auf die Unterstützung der Mitglieder angewiesen. Wenn es bei einem Thema mal durchhängt, liegt das einfach auch an den personellen und zeitlichen Kapazitäten der handelnden Personen. Informieren Sie sich beim Vorstand oder auf der immer aktualisierten Internetseite www.regionalbuendnis.de. Ein persönliches Treffen kann dann in einer der erwähnten Projektgruppen oder auf der kommenden Jahreshauptversammlung stattfinden. Das gilt auch für Mitglieder, die Interesse, Zeit und Energie für eine Mitarbeit im Vorstand haben.

    Die Jahreshauptversammlung 2017 planen wir im Frühsommer passend zum Jahresschwerpunkt auf einer geeigneten Lebendigen Wiese! Die Einladung hierzu erhalten Sie frühzeitig.

    Herzliche Grüße und spätestens bis dann
    Ihr/Euer Vorstand

    Rainer Lauf, Martina Braß, Mechthild Wigger
  • Jahresbericht 2015

    Jahresbericht 2015

    Liebe Freundinnen und Freunde der Region!
    Das vergangene Jahr könnte man als Zeit der Zukunftsüberlegungen und Neuprojektierungen im Regionalbündnis charakterisieren, Näheres dazu finden Sie am Ende dieses Berichts. Ein Umbruch für den Verein kam durch die lange vorbereitete Verselbstständigung der Regionalmarke SooNahe mit Überführung in die Hunsrück-Nahe-Vermarktungs-GmbH. Dadurch wurden Kapazitäten frei und neue Themen im Vorstand und mit Mitgliedern diskutiert. Ein Ergebnis der Neuerungen ist unsere Internetseite, die dynamisch und frisch dem Vereinsmotto „vernetzen und bewegen“ Ausdruck verleiht.

    Das Regionalbündnis ist weiterhin und immer mehr gefragter Gesprächs- und Projektpartner für Akteure der Regionalentwicklung im Hunsrück und Naheland. Überdies sind wir die Natur-, Kultur- und Verwaltungsräume übergreifende Klammer, was für die künftigen Entwicklungen in unserer Heimatregion
    immer wichtiger wird. Die Erkenntnis wächst, dass Abgrenzungen und Kirchturmdenken schädlich und mit überflüssigen Reibungsverlusten verbunden sind. Das ist auch bedeutsam für die jetzt beginnende neue „Leader“-Förderperiode bis 2021 mit den drei Lokalen Aktionsgruppen (LAG) Soonwald-Nahe, Hunsrück und Erbeskopf, in denen auch Mitglieder von uns personell vertreten sind. Die LAGs beraten über die Umsetzungschancen und Förderwürdigkeit eingereichter Projekte von Privat, aus der Wirtschaft und der öffentlichen Hand.

    SooNahe läuft inzwischen relativ selbstständig. Natürlich unterstützt das Regionalbündnis seine Marke weiterhin tatkräftig im Aufsichtsrat und bei Veranstaltungen. 2015 war mit der Aufbereitung der Verträge, Arbeitsgruppen, einem betriebswirtschaftlichen Fitnessprogramm, gemeinsamen Aktionen
    mit der Gastronomie und Touristik, Erstellung eines Nahversorgungskonzepts, Eröffnung weiterer Absatzkanäle für die Produzenten, Gewinnung von Partnern in Wirtschaft und Gesellschaft sowie intensiver Öffentlichkeitsarbeit reichlich gefüllt. Bereits im Werden ist ein aktualisierter Internetauftritt, ein attraktiver Einkaufsführer und eine Offensive in den Bereichen Brot, Fleisch, Milch und Partnerprojekte. Viel Arbeit für Geschäftsführer Klaus Wilhelm, der dabei von uns nach Kräften unterstützt wird.

    Repräsentiert haben wir die Marke und unsere anderen Vereinsthemen wieder öffentlichkeitswirksam bei den „Tagen der Region“ im Herbst. Wir haben eine Reihe von regional ausgerichteten Veranstaltungen beworben und einige zentrale Aktionen aktiv mit gestaltet, so beim Bauernmarkt in Bad Kreuznach und dem Königinnenfest mit den regionalen Majestäten in Weiden.

    Werbung und konkrete Arbeit für unsere wunderschöne Natur haben wir in unserem Projekt Lebendige Nahe gemacht sowie mit Partnern zusammen im neuen Nationalpark Hunsrück-Hochwald, der im Mai eingeweiht wurde. Wir wünschen ihm viel Erfolg und viele Unterstützer in allen Lagern. Der Nationalpark kann unserer Region nur gut tun. Daher sind wir eng mit dem dortigen Freundeskreis verbunden.

    Eines unserer neuen Projekte schließt hier nahtlos an. Mit vielfältigen Aktionen möchten wir „Lebendige Wiesen“ im Hunsrück-Nahe-Raum im wahrsten Sinne der Bevölkerung lebendig vor Augen führen. „Wiesen sind typische Natur- und Kulturräume unserer Region und damit ein Stück Heimat“, so beginnt unser beiliegender Aufruf, die persönliche Lieblingswiese zu fotografieren, die damit verbundenen Erinnerungen und Emotionen zu beschreiben und mit Ideen für Wiesen-Projekte zu ergänzen. Daraus wird eine noch zu bildende Arbeitsgruppe ein Menschen und Natur nützliches Projekt unseres Vereins entwickeln. Wir sind gespannt, ob unser Wiesen-Vorhaben Früchte tragen wird. Das hängt natürlich auch von Ihrer Beteiligung ab.

    Weiter werden wir uns mit der „Regionalen Identität im Hunsrück und Naheland“ beschäftigen. „Heimat hat Zukunft“ war schon unser Gründungsmotto. Dem Regionalbündnis ist es über die Jahre gelungen, u. a. mit dem Erfolg von SooNahe, den Hunsrück-Nahe-Raum enger zusammen zu führen. Aber es gibt noch Defizite, was tiefer gehende regionale Identität und Selbstbewusstsein betrifft. Wir wollen den Anstoß geben, das Thema im Hinblick auf kulturelle, wirtschaftliche, naturräumliche und historische Faktoren zu analysieren und zu vermitteln. Die Bindung an unsere Heimatregion ist nicht zweckfrei. Vielmehr wird eine gemeinsame Identität die Region in der Gestaltung der Zukunft unseres ländlichen Raums stärken. Der erste Schritt wird sein, das Gespräch mit in der Region verwurzelten und in den genannten Bereichen aktiven Menschen, Institutionen und Verbänden zu führen. Daraus erhoffen wir uns gemeinsame Projekte zur Förderung der regionalen Identität. Wenn Sie an diesem spannenden Prozess Interesse haben, melden Sie sich bitte bei uns.

    Im Netzwerk der Lebendigen Nahe soll ein erstes Projekt im Landkreis Birkenfeld im Frühjahr aufgenommen werden. Auch mit dem Nationalpark und seinen Gewässern wollen wir hier enger zusammen arbeiten. – Schon im letzten Rundbrief haben wir die Einrichtung einer „Genussakademie – Probieren und Studieren“ angekündigt. Bei einem Treffen noch im Februar wollen wir Konzeption, Inhalte und Termine abstimmen. Auch hierzu werden Sie noch nähere Informationen erhalten.

    Die 9. Frühlingsmesse, ursprünglich auch eines unserer „Kinder“ und inzwischen an gute „Pflegeeltern“ übergeben, findet vom 15.-17. April in Bad Sobernheim statt. Die „Heimatlichen Genüsse“ mit SooNahe-Menü und heimischen Künstlern eröffnen ein attraktives Programm, bei dem wir zusammen mit Milchbetrieben und Lebensmittelhandwerk das Thema „Milch und Käse aus der Region“ gestalten. Milchproben, Melkwettbewerb, Schaukäserei und Verkostung der neuen Milchcreme bilden die zentralen Bausteine. Natürlich sind auch andere unserer Mitgliedsbetriebe aus Wildvermarktung, Handwerk, Gesundheit und Dienstleistungen im breit gefächerten Marktgeschehen vertreten.

    Interessant wird sicher auch in diesem Jahr die Arbeit in den drei schon erwähnten Leader- Arbeitsgruppen. Auch hier sind Sie aufgefordert, Projektvorhaben einzubringen. Die bei den LAGs angedockten Regionalmanagement-Büros helfen durch den Dschungel der Fördertöpfe – also keine Scheu und her mit den Ideen!

    Mit der Teilnahme am Kreuznacher Firmenlauf (Donnerstag, 9. Juni, 18.30 Uhr) wollen wir das sportliche Element im Verein pflegen und würden uns über die Beteiligung vieler Mitglieder freuen. Über Details werden wir Sie in einer gesonderten Einladung informieren.

    Das Regionalbündnis ist inzwischen 15 Jahre alt und wie Sie sehen, sprudeln Vorstand und Verein weiter vor Aktivitäten. Das macht das Regionalbündnis auch für Noch-Nicht-Mitglieder interessant. Werben Sie doch in Ihrem Bekanntenkreis neue Mitglieder – sie stärken den Verein inhaltlich und finanziell.
    Bleiben Sie uns gewogen. Wir freuen uns, viele von Ihnen bei der Mitgliederversammlung zu sehen und zu sprechen.

    Herzliche Grüße im Namen des Vorstands

    Rainer Lauf, Martina Braß, Mechthild Wigger
  • Jahresbericht 2014

    Jahresbericht 2014

    Jahreshauptversammlung

    Es war eine sehr gut besuchte und lebendige Veranstaltung, fast ein kleines Vereinsfest: Der Einladung zur Jahreshauptversammlung am 28.03.2014 in den Räumlichkeiten der Kirner Brauerei waren 93 Personen gefolgt, davon 71 Vereinsmitglieder; vier Personen entschlossen sich an diesem Abend zu einer Mitgliedschaft. Die Mehrheit hatte vor der Veranstaltung bereits an der Führung durch die Brauerei teilgenommen. Wir haben uns sehr gefreut, dass sich viele Mitglieder Zeit für die Jahreshauptversammlung genommen haben und nach dem offiziellen Teil bei Kirner Bier noch für Gespräche untereinander und mit dem Vorstand geblieben sind.

    Vereinsentwicklung

    Ende 2014 zählte das Regionalbündnis 567 Mitglieder. Gewachsen ist der Verein im vergangenen Jahr um 30 neue Mitglieder, ausgeschieden sind 26 Personen. Insolvenzen, Alter und Wegzug aus der Region waren die Gründe für das Ausscheiden. Eine statistische Aufschlüsselung nach Eintrittsjahren, Tätigkeitsfeldern, Wohnorten und Jahrgängen haben wir in Form von Diagrammen auf unserer Internetseite eingestellt. Der neue Vorstand wird sich mit dem Thema Gewinnung neuer Mitglieder / Pflege bestehender Mitglieder befassen. Klar ist aber, dass das Regionalbündnis als Verein ohne direkt messbare Vorteile für seine Mitglieder sich an ideell eingestellte, am Wohl der Region interessierte Menschen wendet und daher nicht nur auf die Mitgliederzahl, sondern auch auf „Qualität“ und Vernetzung setzt, die mehr als vorhanden sind.

    Der Verein ist finanziell gesund. Neben den Mitgliedsbeiträgen, die die finanzielle Basis des Vereins bilden, konnten wir dank der Zuwendungen von Zuschussgebern und Sponsoren unsere Arbeit ohne Probleme finanzieren. Der Jahresabschluss weist einen Rückgang von 1.929,20 Euro gegenüber dem Vorjahr aus, weil wir einige Ausgaben wie z. B. für den Flyer „Netzwerk Lebendige Nahe“ bewusst aus Eigenmitteln bestritten haben, um die freien Rücklagen im Sinne der Finanzvorschriften für gemeinnützige Vereine etwas abzuschmelzen. Mit 10.048,48 Euro zu Jahresbeginn ist der Verein für Vorhaben im Jahr 2015 gut gerüstet. Die Umstellung auf SEPA verlief ohne Probleme, weil sich unser Kassierer Erich Faubel zeitig und kompetent an die notwendigen Schritte herangemacht hatte.

    Vierzehn Vorstands- und Vereinsmitglieder gingen am 28.05.2014 beim Kreuznacher Firmenlauf auf den 5 km langen Kurs, gut zu erkennen an den einheitlichen T-Shirts, die ein Vereinsmitglied in seiner Textilwerkstatt mit dem Vereinslogo bedruckt hatte. Unseren Teilnehmern hat es Freude gemacht, den Vereinsslogan „vernetzen und bewegen“ läuferisch zu interpretieren, so dass das Regionalbündnis 2015 wieder mit einer Laufgruppe auf die Strecke gehen wird (Termin: 11.06.2015).

    Regionalmarke SooNahe

    2014 ist in der Geschichte des Vereins das Jahr der organisatorisch-rechtlichen Umwandlung unserer Regionalmarke SooNahe vom Projekt in eine GmbH. Mit Gründung der Hunsrück-Nahe-Vermarktungs-Gesellschaft (eingetragen in das Handelsregister am 28.09.2014) hat SooNahe eine eigenständige rechtliche Struktur und eine hauptamtliche Geschäftsführung erhalten. Die GmbH hat 44 Gesellschafter in fünf Fachgruppen, ein Stammkapital von 38.000 Euro und einen zehnköpfigen Aufsichtsrat mit Rainer Lauf als Vorsitzendem und Helmut Hehner (Hunsrück-Marketing) als Stellvertreter. In der Satzung der GmbH ist verankert, dass das Regionalbündnis das alleinige Vorschlagsrecht für die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden hat. Als hauptamtlicher Geschäftsführer ist Klaus Wilhelm aus Meddersheim für die Geschicke der Marke zuständig.
    Das gemeinnützige Regionalbündnis ist nun klar abgegrenzt von den wirtschaftlichen Aktivitäten der Marke. Unterstützung durch den Verein soll SooNahe neben der ehrenamtlichen Führungsrolle im Aufsichtsrat aber nach wie vor auf der ideellen Ebene erhalten, wenn es um die Förderung von Regionalität und der Philosophie der Marke gemäß dem Leitsatz „Wer weiter denkt, kauft näher ein“ geht.

    Mit der „Bundenbacher Erklärung“ vom 27.06.2014 haben wir die Landräte der Kreise Bad Kreuznach, Birkenfeld und Rhein-Hunsrück zur Unterstützung von SooNahe als gemeinsamer Marke der Region verpflichtet. Dem Unterschriftsakt folgte ein üppiges SooNahe-Frühstück im Außengelände des Besucherzentrums der Schiefergrube Herrenberg bei Bundenbach. Dort, wo im Hahnenbachtal die drei Landkreise aneinanderstoßen, haben wir mit den Landräten einen SooNahe-Schatz vergraben. Für das kleine Fest zur Beschwörung des Gemeinschaftsgeistes bei SooNahe, veranstaltet in wunderschöner Landschaft und heiterer Atmosphäre, erhielten wir viele positive Rückmeldungen.

    Neben der Nutzung der Marke im Lebensmittelbereich besteht seit der GmbH-Gründung neu die Möglichkeit, SooNahe-Partner zu werden. Partner verpflichten sich vertraglich zur aktiven Unterstützung von SooNahe und dürfen im Gegenzug mit dem guten Namen von SooNahe werben. Darin liegt eine neue Dimension der Verankerung von Regionalität bei Unternehmen, Institutionen und Initiativen, die sich zur SooNahe-Philosophie bekennen und Verantwortung für die regionale Entwicklung in ihrem Umfeld übernehmen wollen. Die Resonanz auf das Partner-Angebot war von Anfang an unglaublich groß. Ein besonderer SooNahe-Partner ist die neu gegründete Jugendspielgemeinschaft SooNahe, die auf ihrer Kleidung das Logo von SooNahe trägt und dafür im Vereinsheim und bei Veranstaltungen SooNahe-Produkte nutzt.

    Eine „Machbarkeitsstudie zur zukunftsfähigen Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum am Beispiel des Hunsrück-Nahe-Raums“ konnten wir auf den Weg bringen, weil uns die Akquise von Fördergeldern der Wolfgang und Anita Bürkle-Stiftung und der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz gelungen ist. Eines der Ziele von SooNahe ist es, die Nahversorgung mit regionalen Lebensmitteln zu ermöglichen, so dass in möglichst vielen Orten regional erzeugte Lebensmittel bezogen werden können. Welche Möglichkeiten dazu bestehen / geschaffen werden können, wie sie sich wirtschaftlich darstellen und ob sie auf andere Regionen übertragbar sind, soll die Studie im Verlauf des Jahres 2015 am Beispiel einer Teilregion im SooNahe-Land prüfen.

    Die Öffentlichkeit zeigt ein ungebrochen reges Interesse an SooNahe. So waren 2014 der Vorsitzende und der Geschäftsführer gefragt für Interviews von Presse, Rundfunk und Fernsehen, Vorträge bei Vereinen und als Teilnehmer von Talkrunden. Mehrere Zeitschriften wie z. B. Impuls, das Organ der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, baten um Artikel über SooNahe.

    SooNahe hat sich zu einer Klammer der Hunsrück-Nahe-Region entwickelt. Die Marke vermittelt ein regionales Lebensgefühl und stärkt die Identifizierung mit der Region, weil „Gutes von Nahe und Hunsrück“ mit SooNahe sichtbar wird und der Verbraucher mit dem Kauf von Lebensmitteln aus seiner Heimat einen Beitrag zur Erhaltung und Gestaltung der Qualität seines Lebensumfeldes leisten kann.

    Diese Klammerfunktion schwebt uns auch für andere Projekte und Themen im Hunsrück-Nahe-Raum vor, damit die Region weiter zusammenwächst und gemeinsame Stärke zeigt.

    Tage der Region

    2014 veranstalteten wir zum elften Mal die Tage der Region. Von Birkenfeld bis Bingen wollten wir damit Brücken vielfältiger Art schlagen und die regionale Identität fördern. Besondere Zuarbeit vom Regionalbündnis und von SooNahe erhielten der Regionalmarkt in Leisel, der Veitsrodter Herbstmarkt, der Wander-Erlebnistag in Stromberg und das Stadtfest in Birkenfeld, wo wir mit Infoständen präsent waren, Kochshows mit regionalen Lebensmitteln unter dem Zepter von Franz-Xaver Bürkle organisierten, bei SooNahe-Erzeugern für eine Beteiligung warben und einige Erzeuger bei der Demonstration der Herstellung von Lebensmitteln wie Käse unterstützten. Besonderen Glanz erhielten diese Veranstaltungen durch den von uns vermittelten Besuch der regionalen Majestäten (Soonwaldfee, Edelsteinkönigin, Naheweinkönigin und Naheweinprinzessinnen).

    Weitere 18 Veranstaltungen mit ausgeprägtem regionalem Profil, die im Zeitraum Mitte September bis Mitte Oktober 2014 stattfanden, förderte das Regionalbündnis durch Öffentlichkeitsarbeit. Unsere Kosten der gesamten Tage der Region beliefen sich auf rund 9.000 Euro, die zu 50% über einen Zuschuss des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten sowie zur anderen Hälfte über Sponsorengelder und Eigenmittel gedeckt wurden. Wir bedanken uns herzlich für die Förderung!

    Bei der Frühlingsmesse Bad Sobernheim im April 2014 waren wir wieder mit Mitgliedern, Kochshows und Ideen  vertreten.

    Lebendige Nahe

    Das Programm „Lebendige Nahe“ hat sich 2014 weiter gut entwickelt. Eingebettet in den Rahmen der „Lebendigen Flüsse“ bei der Deutschen Umwelthilfe verstehen wir uns als Netzwerk für Initiativen mit Bezug auf die Nahe und ihre Zuflüsse. Federführend im Vorstand ist hier Jörg Homann. Mit eigens angefertigten Schildern zeichnen wir ausgereifte Projekte als Partner der Lebendigen Nahe aus. Dies waren im vergangenen Jahr die Achatschleife Edendell in Kirn-Sulzbach, die Naturcamps Hunsrück in Monzingen und auf der Schmidtburg sowie der Trägerverein Simmerbachaue in Simmern. Die Übergabe der Schilder „Lebendige Nahe“ war verbunden mit Besuchen vor Ort im Rahmen von Netzwerktreffen (April, Juli und Oktober 2014). Die Treffen dienten dem Kennenlernen der Akteure und Projekte ebenso wie dem Schmieden weiterer Pläne.

    Ein Ergebnis des Pläneschmiedens war der im vergangenen Jahr erstmals erstellte Flyer zum „Netzwerk Lebendige Nahe“. Er stellt die zehn Projekte, die sich aktuell im Netzwerk zusammengefunden haben, der Öffentlichkeit vor und regt zum Besuch der hoch interessanten Flussabschnitte an. Der Flyer mit einer Auflage von 2.500 Exemplaren wurde über die Netzwerker sowie Naturschutz- und Tourismusorganisationen verteilt und traf auf eine ausgezeichnete Resonanz.

    Nationalpark Hunsrück

    Sowohl im Freundeskreis als auch in den offiziellen behördlichen Arbeitsgruppen und Projekten sind wir inhaltlich und personell in Vorbereitungen einbezogen. Insbesondere Rainer Scriba und für SooNahe Klaus Wilhelm sind hier aktiv. Ein Projekt, das Schwung und Wertschöpfung in die Region bringen kann.

    Auch im Soonwald ist die Diskussion wieder angelaufen, wie diese Teilregion des Hunsrücks von naturschutzfachlicher und touristischer Seite aufgewertet und wie Synergieeffekte zwischen Hochwald und Soonwald hergestellt werden können – unsere ursprüngliche Idee der Vernetzung der beiden Wälder in einem Guss ist weiterhin lebendig!

    Energie

    Ein sehr erfolgreiches Projekt über die letzten beiden Jahre war die Ausleihe der von der Firma Schott in Mainz geliehenen und inzwischen in unser Eigentum übergegangenen Solarkoffer an weiterführende Schulen. Johannes Krisinger und Gerhard Hahn haben dies vorbildlich organisiert. Ende 2014 sind die Solarkoffer als Dauerleihgabe an das Kirner Gymnasium gegangen und werden dort nutzbringend und intensiv eingesetzt. Eine gut besuchte Filmvorführung mit lebhafter Diskussion in Bad Sobernheim im Juni 2014 setzte sich mit dem „Leben mit der Energiewende“ auseinander und zeigte Möglichkeiten, wie Bürger und Unternehmen die Energiewende selbst gestalten können.

    Gremien der Regionalentwicklung

    Private und öffentliche Träger im Naheland und Hunsrück haben über die LAG Soonwald-Nahe, die LAG Hunsrück und die LAG Erbeskopf Zugang zu EU-Geldern für die projektbezogene Förderung der Region aus dem Programm LEADER. In der Lokalen Aktionsgruppe Soonwald-Nahe konnten unter dem Vorsitz von Rainer Lauf Projekte aus den Bereichen SooNahe, Tourismus, Naturpark und Kultur in die Förderung einbezogen werden. Siegrid Braun arbeitet in der LAG Hunsrück mit, Rainer Scriba hält Kontakt zur LAG Erbeskopf.

    Um für die nächste LEADER-Periode 2014-2020 als Förderregion berücksichtigt zu werden, ist eine Bewerbung mit einem LILE-Konzept erforderlich. Bei LILE (Lokales integriertes ländliches Entwicklungskonzept) geht es um Maßnahmen zur innovativen, nachhaltigen Stärkung der Region und die Vernetzung der Akteure. Bei zwei Auf-
    taktveranstaltungen der LAG Soonwald-Nahe im Herbst 2014 wurden unter Einbeziehung der Bevölkerung Ideen für die regionalen Entwicklungsbereiche Tourismus, Weinbau und Landwirtschaft, Regionalmarke SooNahe, Lebendige Dörfer, Netzwerke, Bildung und Wirtschaft zusammengetragen. In beiden Veranstaltungen waren Vorstandsmitglieder des Regionalbündnisses in Arbeitsgruppen federführend tätig. Die Aufarbeitung der Ideen, ihre Einbindung in Handlungsfelder und die Erstellung eines druckreifen LILE-Konzepts werden fachlich begleitet vom Büro Bischoff und Partner aus Stromberg. Bei den beiden weiteren LAGs im Einzugsgebiet des Regionalbündnisses verlief der Prozess ähnlich.

    Ausblick auf 2015

    SooNahe läuft und läuft und läuft. Vielfältige Aufgaben sind im Marketingkonzept enthalten und werden nach und nach umgesetzt. Neue Mitglieder, Partner und (ganz neu) SooNahe-Botschafterwerden dieMarke in die Region und in die Herzen der Bevölkerung tragen. Fast täglich entwickeln sich bei SooNahe neue Ideen, Projekte und Geschäftsfelder. Die Erfolgsgeschichte geht weiter.

    Da die Tage der Region eine ausgezeichnete Möglichkeit bieten, der Bevölkerung die Potenziale der Region zu präsentieren und die regionale Identität zu fördern, wollen wir sie auch 2015 aufziehen. Gegenwärtig haben wir uns noch nicht auf Format und Schwerpunkte festgelegt.

    Das Thema Nationalpark wird uns weiter beschäftigen. Pfingsten wird Eröffnung gefeiert und wir werden daran aktiv beteiligt sein.

    Das Netzwerk Lebendige Nahe wird 2015 seine Beteiligten weiter zusammenführen. Bereits terminiert ist das Kennenlernen des Programms „Stadt am Fluss“ in Kirn. Weitere Akteure im Bereich der Nahe und ihrer Zuflüsse sollen in das Netzwerk eingebunden werden. Eine aktualisierte Neuauflage des Flyers zu den Projekten im Netzwerk ist geplant.

    Drücken Sie die Daumen, dass die LAGs im Naheland und Hunsrück sich im Wettbewerb der Regionen um die Anerkennung als LEADER-Region erfolgreich schlagen. Von 20 teilnehmenden Regionen kommen eventuell nur 15 zum Zuge. Bis Ende März müssen die LILE-Konzepte beim Land eingereicht sein.

    In diesem Rahmen ist auch wieder die Gesundheitsregion als Leitprojektvorgesehen, an der wir schon in der Vergangenheit mit anderen Institutionen der Region gearbeitet haben (z. B. Naheland-Touristik, Kurhäuser, Initiative Soonwald, Naturpark Soonwald-Nahe) und wo neue Partner (soogesund, Gesundheitswirtschaft mit Kliniken, Fa. Hevert u. a.) aktiv geworden sind.

    Der bei der bevorstehenden Jahreshauptversammlung turnusgemäß neu zu wählende Vorstand wird sich zunächst mit dem Profil des Vereins und damit einhergehend mit den inhaltlichen Schwerpunkten und der Arbeitsweise im Vorstand befassen. Angesichts der Fülle der Arbeit wollen wir gut strukturiert sein, damit es weder zu Doppelungen noch zu Lücken kommt. Auch möchten wir die Aufgaben auf mehr Schultern als bisher verteilen und dafür mehr Aktive gewinnen.

    Danke

    Wir sagen danke für Ihre Mitgliedschaft und bleiben Sie uns gewogen! Das schließt eine kritische Rückmeldung nicht aus. Per Mail sind wir gut zu erreichen und melden uns dann gern telefonisch bei Ihnen. Wir wissen, dass nicht jedes Mitglied sich aktiv mit dem Regionalbündnis auseinandersetzen kann. Allein Ihre Mitgliedschaft und Ihr Mitgliedsbeitrag sind bereits eine wichtige Größe. Es wäre schön, wenn Sie das ein oder andere neue Mitglied für das Regionalbündnis werben oder uns potenzielle Mitglieder vorschlagen könnten.

    Also krempeln wir gemeinsam die Ärmel hoch und leisten unseren jeweiligen Beitrag zum Wohl unserer Region. Mit herzlichen Grüßen im Namen des Vorstands

    Rainer Lauf, Martina Braß, Mechthild Wigger
  • Jahresbericht 2006

    Jahresbericht 2006

    Projekte 2006

    Naturstation Alter Bahnhof Oberhausen
    in Zusammenarbeit mit dem Trägerverein Arbeit und Umwelt:
    Erstellung eines Finanzierungskonzepts / NABU-Ausstellung „Nahe pur“ / Förderung aus Mitteln der Deutschen Umwelthilfe / Auslotung einer Funktion im Programm „Lebendige Flüsse“ der Deutschen Umwelthilfe

    Wacholderheide Woppenroth
    in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Simmern:
    Renaturierung der Wacholderheide / Förderung aus Mitteln der Deutschen Umwelthilfe / Vorbereitungen für Langzeitnutzung und -pflege / Wacholderheidenfest

    Deutsche Umwelthilfe
    5 Jahre Partnerschaft als Thema der Jahreshauptversammlung 2006 mit Festrede des Bundesgeschäftsführers / Programmgestaltung für Betriebsausflug der DUH (ca. 35 Mitarbeitende) ins Naheland / Gespräche mit dem Projektleiter für Naturschutz über ein Projekt „Lebendige Nahe“

    Lebendige Nahe
    Gründung des Netzwerks „Lebendige Nahe“. Es ergänzt das Programm „Lebendiger Soon-wald“ als Partnerschaftsprojekt mit der Deutschen Umwelthilfe im Naturpark Soonwald-Nahe.

    Solar SooNahe
    in Zusammenarbeit mit Bundesverband der Solarwirtschaft:
    umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit den Höhepunkten: Frühlingsmesse Bad Sobernheim mit Vortrag Dr. Franz Alt / Ausstellung in der Volksbank Nahetal in Bad Kreuznach mit Vortrag Peter Rubeck / Tage der Region in Stromberg mit Ausstellung und Vorträgen

    Frühlingsmesse „Wohlfühlen SooNahe“
    in Bad Sobernheim in Zusammenarbeit mit der Sobernheimer Gewerbegemeinschaft:
    Verbrauchermesse mit den Schwerpunkten Gesundheit und erneuerbare Energien / Kulturprogramm und Festessen „Heimatliche Genüsse“

    Historische Kurse
    auf der Bannmühle in Zusammenarbeit mit dem Büro für angewandte Archäologie:
    Bau von Langbogen, Schnitzen mit Knochen

    Kinderfreizeiten „Asterix im Soonwald“ und „Als die Römer frech geworden“
    in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Soonwald:
    im Waldjugendheim Waldfriede, ca. 60 Kinder von 6-12 Jahren

    Der Soonwald lebt!
    in Zusammenarbeit mit der Initiative Soonwald und Dieter Winter:
    Kulturveranstaltungen an zwei Wochenenden in Eckweiler und Pferdsfeld
    Orgelkonzert zugunsten der Kirche Eckweiler

    Gesundheitsregion Soonwald-Nahe
    in Zusammenarbeit mit Dr. Günter Gerhardt (Landeszentrale für Gesundheitsförderung), Ute Patt (Naheland Touristik), Dr. Michael Vesper (Tourismus und Marketing GmbH Bad Kreuz-nach) u. a.: Vorgespräche für gemeinsame Aktionen 2007

    Tage der Region „SooNahe genießt …“
    in Stromberg in Zusammenarbeit mit VG-Verwaltung, Gewerbegemeinschaft, Forstamt Soon-wald u. a. Partnern: Ein Riesen-Erfolg!

    Gewerbeschau / Festessen „Heimatliche Genüsse“ / Solar SooNahe / Kochshow „SooNahe is(s)t Spitze“ mit Johann Lafer und Tim Mälzer/ Motorsägen-Skulpturen / Kulturprogramm / …

     

    Langzeit-Projekte 2006

    Marke „SooNahe®“: 2 große Planungs-Workshops, viele Einzelgespräche / Zusammenstel-lung einer „Beziehungskiste“ mit regionalen Produkten / Vorbereitung der Markeneinführung 2007 / Ausrichtung eines Marken-Workshops beim Wirtschaftstag der Regionalinitiative „Milder Westen“

    Naturpark Soonwald-Nahe: Mitarbeit im Beirat mit zahlreichen Personen und Projekt-Ideen

    ILEK (Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept): Mitarbeit in mehreren Projektgruppen

    Seit 5.10.2006 ist die Entwicklung der regionalen Dachmarke „SooNahe®“ offizielles Leitprojekt im ILEK-Prozess. Auch bei den anderen ILEK-Projekten sind wir dabei.

    Vereinsmanagement 2006

    Gewinnung von neuen Mitgliedern
    71 neue Mitglieder im Jahr 2006. Wir sind von 31 Gründungsmitgliedern im Januar 2001 auf 251 Mitglieder im Dezember 2006 gewachsen!

    Gewinnung von Sponsoren für Projekte
    Regionale Betriebe und Privatleute / Volksbank Nahetal / Sparkasse Rhein-Nahe / Landes-zentrale für Umweltaufklärung / Kirner Brauerei / Deutsche Umwelthilfe / Bundesverband der Solarwirtschaft

    Aufbau der Internetseiten
    www.soonahe.de

    Vereinsflyer, -plakate und Postkarten „SooNahe bewegt“
    Erstellung von Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit

    Auftritt mit eigenem Messestand
    Bei den Tagen der Region in Stromberg und beim Wirtschaftstag der Regionalinitiative „Mil-der Westen“ in Bad Kreuznach

    Dr.Rainer Lauf (Vorsitzender)

  • Jahresbericht 2005

    Jahresbericht 2005

    Liebe Freundinnen und Freunde der Soonwald-Nahe-Region!

    2005 war ein starkes und erfolgreiches Jahr für die Region und für unser Regionalbündnis- und das hängt eng miteinander zusammen, sind doch wesentliche Entwicklungen von uns angestossen oder auch mit- und weiterbewegt worden.

    Bald schon nach der 2005er Jahreshauptversammlung hatten wir mit der Beteiligung an der Bad Sobernheimer Frühlingsmesse unter dem Motto „Wohlfühlen SooNahe“ einen Schwerpunkt im Gesundheitsbereich, zusammen mit den Partnern aus Einzelhandel, Kurbereich und Handwerk. Die Gesundheitsregion mit den drei Badestädten Bad Sobernheim, Bad Münster und Bad Kreuznach rückt zusammen und wir haben mit den Akteuren intensive Kontakte. Auch 2006 wird bei der Frühlingsmesse vom 31.3. bis 2.4. die Gesundheitsmesse im Kaisersaal stattfinden, neben den weiteren Schwerpunkten Energie und Kultur, sowie dem Abend „Heimatliche Genüsse“ im Zirkuszelt auf dem Marktplatz.

    Dieses Thema schlägt sich auch im Leitbild des Naturpark Soonwald-Nahe nieder, der offiziell am 28.1.2005 proklamiert wurde. Mit der Verbindung von „Wald-Wein-Wohlfühlen“ als Richtschnur und Chancen steht hier die Vielfalt unserer Region im Vordergrund der Präsentation, die sich sowohl an die Bevölkerung als auch an die touristischen Potenziale nach außen richtet. Wir arbeiten hier massgeblich im Beirat des Trägervereins und der dort angesiedelten Arbeitsgruppen, die ersten offiziellen Projekte wie Naturparkkarten oder großräumigen Wanderwege wären ohne die ehrenamtliche Vorarbeit kaum möglich geworden. Aber der Naturpark (NP) ist kein juristisches Konstrukt, sondern er lebt in Zukunft von der Arbeit der Verbände und engagierten BürgerInnen. Früh erkannt haben dies auch die Forstämter im NP mit einem umfangreichen gemeinsamen Veranstaltungsprogramm oder einzelnen Projekten, von denen wir den Entenpfuhler Gedichtpfad zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) mit 1000 Euro gefördert haben. In Kürze wird die Ministerin den Startschuß für die Waldbildungseinrichtung in Neupfalz geben, einem wichtigen Mosaikstein der zukünftigen Umweltbildung im NP. Ein Netz von Infozentren wird 2006 im NP in allen Teilbereichen entstehen. Verbandsgemeinden, die bisher Bedenken hatten, beantragen die Aufnahme (Langenlonsheim, Bad Münster nach unseren intensiven Anstoß durch die Tage der Region, einzelne Gemeinden in der VG Bad Sobernheim-Weiler haben wir als „Belohnung“ den Beitrag 2005 erstattet …).

    2006 kann zu einem Durchbruch führen, wenn wir die Chancen des bundesweiten Jahres der Naturparke unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten auch in der Region nutzen. Im Februar wird im Beirat eine Veranstaltungsreihe dazu übers Jahr und in allen Teilregionen konzipiert. Wir sind der jüngste und auch vom inhaltlichen, räumlichen und ehrenamtlichen Konzept einer der interessantesten Naturparke Deutschland, was wir so auch herausstellen sollten!

    Wichtig sind dabei auch die Angebote bei Kultur und Bildung. Unsere Kinderfreizeiten auf den Spuren der Kelten und Römer waren im Sommer wieder ein Renner (Fortsetzung vom 17.-28. Juli 2006), die Kurse mit dem Büro für angewandte Archäologie auf dem Disibodenberg gut besucht (diesjahr im Juni auf der Bannmühle) und das Naturzentrum im alten Bahnhof Oberhausen wird als Ausstellungs-, Vortrags- und Exkursionszentrum konzipiert.

    Mit dem CJD hatten wir konstruktive Gespräche zur Unterstützung solch regionaler Bildungsprojekte. Abwechslungsreiche Wochen verbanden uns im Sommer mit dem Filmprojekt des hessischen Blödelduos Badesalz und Ottfried Fischer, denen wir das regionale Casting und Know-How organisierten und dafür im Film werben dürfen. Nicht nur dieses Projekt hat auch die Zusammenarbeit mit dem Freilichtmuseum und dessen neuen agilen Direktor Dr. Schimeck befördert. Im Lauf des Jahres hat KultUhrzeit am Stein (unser Neumitglied) eine absolut interessante Gesprächsrunde zum „WirtschaftsfaktorKultur“ unter unserer Beteiligung ins Leben gerufen, deren letztes Treffen neben konkreten Veranstaltungsplänen den Aufbau einer regionalen Kulturplattform auch via Internet ergab! Auch unter kulturellen Gesichtspunkten hat die Initiative Soonwald die Kirche in Eckweiler wiederbelebt. Kirche, Friedhof und das Umfeld wollen wir zusammen zur Erinnerungsstätte ausbauen, dazu trug auch ein wunderschönes „Wandelkonzert“ am 18.9. bei, das wir mit den Alt-Eckweilerern und der Chorinitiative Sobernheim (CIS) durchführten und das regen Zuspruch fand.

    Eckweiler war neben Pferdsfeld Geburtsidee unseres Vereins und seiner Vorläufer. Auf dem ehemaligen Flugplatz läuft die Konversion zwar schleppend, aber doch mit stetem Fortgang.

    Auch 2005 setzten wir die Gespräche mit dem Betreiber TRIWO und Wirtschaftsunternehmen fort. Dort entstehen Arbeitsplätze und ein interessantes Energiekonzept mit Photovoltaik und Biomasse lässt sich hoffentlich 2006 realisieren. Wir bleiben dran!

    „Regionen voller Energie“ lautet das bundesweite Motto des Tages der Region im Herbst (dazu später). Das Thema wird für uns aber das ganze Jahr eine große Rolle spielen. Angeregt und vorgearbeitet durch unser Mitglied Ralf Reinecke sind wir vom Bundesverband der Solarwirtschaft als Initiativregion 2006 für die Aktion „Wärme von der Sonne“ ausgewählt worden. Unser Antrag und Programm überzeugte auch bei einem ersten Treffen in Frankfurt.

    Unter dem Slogan „Solar-SooNahe“ wollen wir zusammen mit Handwerk, Gewerbe und Forst übers Jahr die „Ölquellen der Region“ Sonne und Biomasse/Holz in die Öffentlichkeit bringen und uns so für Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region einsetzen. Bei der schon erwähnten Frühlingsmesse in Bad Sobernheim gibt’s den Auftakt (u. a. mit einem Vortrag unseres Freundes Dr. Franz Alt am 2.4. 11.30 Uhr), mit Projektbesichtigungen, Vorträgen und einer Wanderausstellung geht’s bis Juli weiter und bei den Tagen der Regionin Stromberg (s. u.) wird ein Schlußakkord gesetzt.

    Ein weiterer Wirtschaftszweig, für den wir vorrangig arbeiten, ist Landwirtschaft und Weinbau. Den regionalen Produkte von diesen und anderen Erzeugern wollen wir mit unserer Marke„SooNahe®“ eine Zukunftsperspektive eröffnen. Ausgangspunkt war die Konferenz „Ackern und Genießen“ 2003, Vorarbeiten mit verschiedenen Partnern führten zur Markenanerkennung im Frühjahr 2005, auf verschiedenen Treffen wurden Kriterien erarbeitet und auf der Markenkonferenz bei den Tagen der Region am 1.10. in Bad Münster weitere Schritte festgelegt. Im letzten Jahr fanden unzählige Gespräche mit den verschiedensten Akteuren aus den Bereichen Landwirtschaft, Weinbau, Forst, Gesundheit, Handwerk, Tourismus etc. statt, für die die Marke SooNahe® eine Vermarktungschance bieten könnte. Die Resonanz ist überwältigend und wir hoffen auf weitere Umsetzungsschritte 2006.

    Wir haben neben hervorragenden Winzern und Weinen auch andere herausragende Produkte, die wir besser und gemeinsam in der Region und nach draußen vermarkten können.

    Zwischenzeitlich wurde vom Land Rheinland-Pfalz die Region als ILEK-Gebiet (Integrierte Ländliche Entwicklungs-Konzeption) anerkannt, gerade weil auch hier durch unsere Vorarbeiten ein großes Potenzial gesehen wird. Dieser Prozess ist angesiedelt bei den Landkreisen und wird begleitet vom Büro Bischoff und Partner und der DLR. Wir haben in den drei Arbeitsgruppen (Tourismus, Regionalwirtschaft, Land- und Dorfentwicklung) sehr aktiv mitgewirkt und wir hoffen, dass der behördliche Lenkungsausschuß auch die Vermarktung regionaler Produkte als eines der künftigen „ILEK-Projekte“ akzeptiert, in den AGs war das überwältigender Wille. Der Marke wird eine große Funktion bei der landwirt-schaftlichen Entwicklung und der Identitätsbildung beigemessen. Wir hoffen, dass die Meinungsbildung in den AGs nicht nur Alibifunktion hatte. Wenn diese Entscheidungen in Kürze gefallen sind, werden wir auch die nächsten Schritte zur Umsetzung unserer Marke SooNahe® angehen, u. a. einen konkreten Workshop für das Frühjahr, den Dialog mit vorhandenen Marken und die Entwicklung von ersten SooNahe-Produkte im Lauf des Jahres.

    Ein Höhepunkt unserer Arbeit war auch 2005 wieder die Beteiligung am bundesweiten Tag der Regionen (seit April 2005 sind wir auch Gründungsmitglied beim Bundesverband der Regionalbewegungen, in Feuchtwangen haben wir unseren Verein und SooNahe präsentiert). Nachdem wir unsere ersten Pläne für Stromberg aus inhaltlichen Gründen verschieben mussten, haben wir innerhalb weniger Wochen mit engagierten Menschen aus der dortigen VG in Bad Münster am Stein-Ebernburg eine Riesen-Veranstaltung auf die Beine gestellt! Aus dem „Tag“ wurden 4 Tage und wir sind in die gesamte Fläche der VG gegangen, da wir die Vielfalt der Angebote alle zum Zuge kommen lassen wollten.

    Unser Motto war „SooNahe® bewegt“ und wir haben in diesen Tagen wirklich einiges in Bewegung gebracht, was nachhaltige Wirkung haben wird. Gesundheits-, Kultur-, Natur-, Gastronomie-, Messe- und Konferenz- Angebote haben erneut die Vielfalt unserer Region am Beispiel von BME aufgezeigt- ein großer Image- und Werbeeffekt.

    Diesjahr wird es in Stromberg klappen! Zunächst mit der dortigen Stadt- und Verbands-gemeindeverwaltung , dem Fremdenverkehrsverein, der Gewerbegemeinschaft und zuletzt auch mit anderen lokalen Betrieben und engagierten Menschen gab es erfolgversprechende Gespräche. Vom 29.9. bis 1.10. könnte der Slogan diesmal lauten „SooNahe® geniessen“. Johann Lafer hat seine Teilnahme am 30.9. definitiv zugesagt und Bürgermeisterin Denker konnte Ministerpräsident Kurt Beck für diesen Tag gewinnen. Die Verbandsgemeinde Stromberg als Eingangstor von Soonwald-Nahe aus nordöstlicher Richtung hat ebenfalls vieles zu bieten und wir freuen uns auf eine rege Beteiligung bei den Vorarbeiten und der Umsetzung. Die Themen Marke SooNahe, Regionen voller Energie und „Wohlfühlen und Geniessen“ sind sicherlich Schwerpunkte der Tage der Region 2006 in der VG Stromberg.

    Diese Begriffe sind sicherlich auch Kennzeichen unserer Arbeit und unseres Erfolges.

    Vertrauen, Kooperation und Phantasie haben unsere Rolle als Impulsgeber, Netzwerk und Moderator in der Regionalentwicklung seit der Gründung 2001 geprägt.

    Die Fülle der Aufgaben und Projekte lassen aber auch die Verantwortung und den organisatorischen Aufwand wachsen. Wir sind dabei, dies durch verbesserte Strukturen des Vereins zu berücksichtigen. Häufige Vorstandssitzungen, viele Gespräche mit Betroffenen und eine transparente, öffentliche Arbeitsweise sollen eine breite Mitwirkung fördern. Mit dem fast abgeschlossenen Aufbau eines e-Mail-/Fax-Verteilers wollen wir künftig regelmässigere Infobriefe verschicken und wir befinden uns auch in der Abschlußphase unserer Internetseite (www.soonahe.de) , die sie jetzt schon anwählen können (Bitte um Vorschläge zur Gestaltung und zum zum Inhalt). Wir möchten die Homepage auch zur Förderung der Vernetzung nutzen und die Mitglieder namentlich aufführen sowie die Gelegenheit zu Links auf Ihre eigenen Seiten geben. Falls Sie nicht aufgenommen werden möchten, dies bitte unbedingt bei unserem Büro melden. Die Mitgliederzahlen steigen stetig und wir haben derzeit 190 engagierte und qualifizierte Menschen, Betriebe und Verbände in unseren Reihen (bald 200?)!!! Machen Sie kräftig Werbung für uns. Mitgliedschaft bedeutet nicht nur aktive oder passive Unterstützung und die Möglichkeit, sich in konkreten Projekten zu engagieren, sondern legt natürlich auch die Basis für unsere Finanzen, wiederum als Voraussetzung für effektives Arbeiten in der Region. Über die Mitglieder- und Finanzentwicklung werden wir Ihnen bei der Jahreshauptversammlung interessante Fakten und Tendenzen von 5 Jahren Regionalbündnis Soonwald-Nahe präsentieren.

    Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen, in unserer Region leben viele ideenreiche und engagierte Menschen, von diesen Menschen gehen die Impulse für die zukünftige Entwicklung aus, von ihnen hängt ab, mit welcher Geschwindigkeit und in welche Richtung sich SooNahe® bewegt!“

    für Ihren Vorstand
    Dr.Rainer Lauf
    Monika Kirschner
    Hans Jochen Staege

  • Jahresbericht 2004

    Jahresbericht 2004

    Das zurückliegende Jahr war eines der spannendsten und folgenreichsten, was die regionale Entwicklung betrifft!

    Der Grundstein für viele zukunftsträchtige Perspektiven wurde gelegt:

    Naturpark Soonwald-Nahe: Wenn wir uns zu unserer Jahreshauptversammlung (JHV) am 11.2.05 treffen, ist der Naturpark endlich Realität. Am 28.1. wird Ministerin Margit Conrad in Mengerschied die Verordnung vorstellen, dann kann die konkrete Arbeit für uns alle, die wir jahrelang dieses Projekt begleitet und vorangebracht haben, losgehen! Gemeinsam mit dem kommunalen Trägerverein, in dessen Fachbeirat wir mit einer Reihe von Personen ver-treten sind, werden wir unseren Naturpark mit Leben füllen. Unsere Vorarbeiten im Beirat (Karte, Wandernetz, Internetauftritt, Bestandsanalyse, Leitbilderstellung) und in der Bürgerar-beitsgruppe der Initiative Soonwald werden inhaltliche Grundlage für die Gestaltung sein.Un- sere Aufgabe als Fördermitglied im Trägerverein ist es dabei auch, im Sinne unserer Satzung die Beteiligung und den Ideenfluss der Bürger und der Verbände beim Naturpark sicherzu-stellen. Dieses Thema zieht sich als übergeordnetes Instrument auch durch unsere anderen Aktivitäten, wobei wir unsere Arbeit nicht auf die Grenzen des Naturparks beschränken, sondern auch insbesondere die südlich der Nahe gelegenen Gebiete der Verbandsgemeinden Meisenheim und Bad Sobernheim wegen ihrer interessanten Möglichkeiten sehen, ebenso die Verbindung im Nordosten zwischen Hunsrück und Mittelrheintal.

    Arbeiten im Naturpark

    Eine wesentliche Säule des Naturparks neben dem Schutz und der Erholung soll auch die umwelt- und sozialverträgliche wirtschaftliche Entwicklung sein. Schon früh haben wir deshalb mit den neuen Eigentümern und Mietern im Industrie- und Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Flugplatz Pferdsfeld Kontakt aufgebaut. Unser fachlicher Workshop am 28.1.04 in Rehbach mit Vertretern von Gemeinden, Unternehmen und Verbänden und der am gleichen Tag durchgeführte Bürgerinformationsabend zum Thema Lärm haben nachhaltige Wirkungen hinterlassen, insbesondere was den gemeinsamen Willen zur Kooperation für die Neuschaffung von Arbeitsplätzen in Pferdsfeld betrifft. Ideen aus diesen Gesprächen und unser schon länger erstelltes Konzept „Arbeiten im Naturpark“ sind u.a. Grundlage für erfreuliche neue Entwicklungen und Ansiedlungen in Pferdsfeld, die die „Triwo“ als Eigentümer umsetzt. Insbesondere die Richtung des Energiekonzeptes mit großflächiger Photovoltaik und einem Biomassekraftwerk entspricht unseren auf verschieden-en Fachforen entwickelten Ideen. Verschiedene Vorstandsgespräche mit der sehr offenen Triwo-Geschäftsführung im Lauf des Jahres und ein erneuter von uns organisierter Workshop am 22.9.04 in Daubach lassen weitere positive Entwicklungen erhoffen. Im Frühjahr ´05 ist von uns in Kooperation mit der IHK und Triwo ein Fachtreffen mit regionalen Unternehmen und Wirtschaftsverbänden geplant, um die Fläche auch auf diesem Sektor vorzustellen und zu vermarkten. Unsere Moderatoren- und Vermittlerrolle wird nicht nur von den vor Ort Beteiligten, sondern auch vom Wirtschaftsministerium ausdrücklich begrüßt.

    Im weiteren Zusammenhang werden auch Überlegungen überprüft, wie das Umfeld des Platzes und die ehemaligen Ortslagen (z.B.Eckweiler) in eine schlüssige und angemessene Gesamtkonzeption eingebunden werden kann.

    Gesundheitsregion Soonwald-Nahe

    Auf unserer letzjährigen JHV am 19.3.04 im Kurhaus Menschel diskutierten wir mit dem Vertreter vom Unterallgäu, Michael Stoiber, über touristische Potenziale im Gesundheitssektor. Wir sind im Informations-Netzwerk der bundesweiten „Gesundheitsregionen“, wollen dies aber zu einer konkreteren Arbeit auf regionaler Ebene ausbauen. Auch hier ist das Leitbild des Naturparks mit dem neben Wald und Wein als dritte Säule proklamierten Begriff „Wohlfühlen“ eine gute Arbeitsbasis.

    Uns liegt sehr viel daran, die Potenziale unserer drei Kurstädte an der Nahe mit denen im Soonwald (Ruhe, Luftqualität, Wandern) und der umgebenden Natur- und Kultur-landschaft (Hildegardmedizin am Disibodenberg) vorhandenen Möglichkeiten zu einer einzigartigen Gesamtkonzeption zu verbinden. Hier ist auch unsere Vorstellung der „Solarregion“ einzuordnen, die Witterung und die Sonnenscheindauer als wirtschaftliche Felder und auch Marketingfaktoren gerade im Gesundheitstourismus besser zu nutzen.

    Als erste grössere „Test“-Veranstaltung dient hierbei die zweite Bad Sobernheimer Frühlingsmesse, die unter dem Motto „Wohlfühlen: SooNahe!“ vom 15.-17.4.05 stattfindet und die Potenziale Gesundheit, gesunde Ernährung aus unseren heimischen Produkten, gesundes Bauen und Wohnen und touristische Angebote zusammenführen soll.

    Im Lauf des Jahres wollen wir die Kooperation mit den anderen Kurstädten suchen, wobei die Platzierung unserer JHV am 11.2. in die VG Bad Münster schon ein Ansatz darstellt.

    Mit Bürgermeister Hermann Schoon werden wir an diesem Abend diskutieren.

    Kultur und Tourismus/ Umweltpädagogik

    Unsere Vorstellungen in diesen Bereichen sind inzwischen sehr gut von den zuständigen Institutionen wie Forstamt Soonwald, VHS, Freilichtmuseum oder Nahelandtouristik abgedeckt, deren innovative Leitungen und Mitarbeiter in ihre Programme viele Bausteine aus Geschichte, Kultur und Natur aufgenommen haben. Auch hier sind viele unserer Mitglieder massgeblich beteiligt (z.B. Herr Frohnweiler, Dr.Keller, Frau Wigger). Ein Renner waren wieder unsere Kinderfreizeiten in den Sommerferien (Leben wie Asterix im Soonwald, Als die Römer frech geworden), die auf keltischen und römischen Spuren unseren Kindern die regionale Geschichte und Kultur näherbringen. Ebenfalls im Sommer liefen zwei Kurse in Kooperation mit der AGIL (Büro für angewandte Archäologie) am Disibodenberg, der sich als guter Veranstaltungsort zeigt.

    Dies hat sich auch in einem „Experiment“ am 6.11. bestätigt, als wir im Disibodsaal zusammen mit dem Weingut unseres Vorstandsmitglieds Luise von Racknitz-Adams mit dem Kandinsky-Streichtrio ein hochkarätiges Serenadenkonzert veranstalteten. Wiederholung!?

    Auf diesen Sektoren liegt uns daran, neue Impulse zu geben und Ideen anzubieten, die dann von anderen Veranstaltern in ihr jeweiliges Angebot aufgenommen werden könnten. Auch die neue Mitgliedschaft von ARRATA, dem Archäologieverein aus dem Hunsrück in unserem Bündnis lässt an solche Möglichkeiten denken.

    Ackern und Genießen – Landwirtschaft hat Zukunft

    So lautete das Motto bei unserer langfristig nachwirkenden Konferenz im November 2003 in Waldböckelheim. Regionale und bundesweite Fachleute formulierten mit uns zusammen die „Waldböckelheimer Thesen“, in denen der Landwirtschaft und dem Weinbau als prägenden Faktoren unserer Wirtschaft und unserer Landschaft neue Perspektiven aufgezeigt und ein neuer Stellenwert beigemessen wurden. Am 17.2.2004 wurden die Ergebnisse bei unserem ersten Folgetreffen in der DLR sowohl inhaltlich als auch was die Gebietsabgrenzung betrifft, konkretisiert. Der künftige Naturpark und die angrenzenden Gebiete Richtung Glantal, Guldenbachtal und Binger Wald könnten eine gemeinsame Zone der Produktentwicklung und Vermarktung werden: SooNahe! In weiteren Gesprächen und Kontakten mit Fachleuten (Dr.Stegmann!), Wirtschaftsministerium und Verbänden haben wir Vorarbeiten für ein „Integriertes“, d.h. viele Lebens- und Arbeitsbereiche zusammenführendes Ländliches Entwicklungs-Konzept geleistet. In vorausschauender Weise hatte Landrat Velten die Aufnahme des oben skizzierten Gebietes in das vom Land und der EU avisierte ILEK-Programm vorgesehen und nun beantragt und wir hoffen auf Zusage im Frühjahr! Herr Velten will das nach seinen Worten bei unserem Regionalbündnis vorhandene „personelle und inhaltliche Kreativpotenzial“ für die Umsetzung dieses Programmes in der Region in dem dafür zu bildenden Entwicklungs-ausschuß nutzen. Ein erstes Gespräch fand bei ihm dazu am 6.10. mit wichtigen Institutionen und Verbänden unter unserer Beteiligung statt.

    Weitere wichtige Projekte zu diesem Thema waren für uns die erste Bad Sobernheimer Frühlingsmesse am 27./28.3.2004 in einem Zirkuszelt auf dem Marktplatz, gemeinsam mit den Einzelhändlern, Handwerkern, Gastronomen, Lanwirten/Winzern und Agenda-21.

    „Regional-Erste Wahl“ hiess das Motto zu regionalen Konsumkreisläufen. Das Regional-bündnis zeichnete verantwortlich für die bemerkenswerte Abendveranstaltung im Zirkuszelt „Heimatliche Genüsse“ mit Menü, Wein und Kultur aus der Region, ein tolles Erlebnis.

    Ein Höhepunkt des Jahres war nicht nur für uns, sondern auch für viele Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aber auch für die Gemeinde Wallhausen der „Tag der Regionen“ am 3.10. auf dem Kezeberg der Soonwald-Nahe-Gemeinde. Hierbei ist es gelungen ein dichtes Programm vieler Beteiligter und eine unglaubliche Atmosphäre zu schaffen, die eine enorme Aufbruchstimmung für die Weiterentwicklung unserer Region mit ihren hervorragenden Potenzialen „Wald und Wein“ (neben Wohlfühlen die Säulen im Naturparkleitbild) erzielte.

    Von der Hubertusmesse über historische Weinlesen, fachkundige Wald-Wein-Wanderungen,

    Talkrunden, verschiedenste Aussteller der Region und wieder einem Abend-Glanzlicht der „Heimatlichen Genüsse“ mit Menü, Weinen und Dichterlesungen war dies rundum gelungen.

    Die Nachbesprechung im November zeigte, dass Fortsetzungen vor Ort und regional angestrebt werden.

    Die letzten Wochen haben wir dazu genutzt, wieder in Kooperation mit den Fachgebieten, die Entwicklung einer regionalen Dachmarke voranzubringen. Mit Datum vom 1.12. hat uns die von uns beauftragte Fachkanzlei die Anmeldung des Markennamens „SooNahe“ beim Deutschen Patent- und Markenamt bestätigt. Dieser Begriff ist ab sofort für uns in allen Schreib- und auch Bildvarianten geschützt (auch Soon-Nahe u.a.).

    Dieses Soonwald und Nahe verbindende Wortspiel ist aus unserer Sicht zugleich idenditätsstiftend in der Region und ausgezeichnet als Marketingbegriff nach aussen anwendbar. „Das Gute liegt“ also in Zukunft nicht nur „so nahe“ , sondern in erster Linie: SooNahe! Derzeit entwickeln wir auch noch ein ansprechendes Logo für diesen Begriff. Am 1.2.05 findet mit Betrieben aus den im Schutz-zweck angegebenen Dienstleistungs- und Produktionssektoren ein Treffen statt, an dem Qualitätskriterien und Markencharakteristika festgelegt werden sollen (19 Uhr, Hehner-Kiltz):

    Landwirtschaft,Weinbau, Bier, Säfte, Forstprodukte, Gastronomie, Beherbergung, Gesundheitsleistungen und Marketing. Ziel könnte eine „Regionale Dachmarke SooNahe“ sein. Das Thema wird auch Schwerpunkt unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung sein.

    Medienarbeit: Zunächst bedanken wir uns ausdrücklich bei der regionalen Presse, die unsere Arbeit mit Wohlwollen begleitet. Besonderen Dank gilt dabei Armin Seibert vom Öffentlichen Anzeiger, der in ungewöhnlichem Umfang und in äusserst kompetenter Art und Weise insbesondere viel zum Gelingen unserer Großereignisse beigetragen hat.

    Aber auch unsere eigene Öffentlichkeitsarbeit wollen wir vertiefen. Neben der umfangreichen Arbeit an den Sachthemen war 2004 nur wenig Raum dazu, aber begleitend liefen trotzdem schon die Vorbereitungen für den Aufbau einer eigenen Internetseite des Regionalbündnis. Die Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluß und können bald präsentiert werden. Parallel dazu sind die schon geschilderte Logo-Entwicklung, sowie Präsentation durch einen kleinen Flyer, sowie ein e-Mail-Verteiler für kurzfristigen Informationsaustausch in Bearbeitung.

    Aus dem Jahresbericht ist zu ersehen, dass wir mit unserem Bündnis und den darin vernetzten Personen und Verbänden auf einem guten Wege sind, die Zukunft der Region mitzugestalten.

    Unsere Rolle als Impulsgeber und Moderatoren verschiedener Interessen sehen wir dabei im Vordergrund. Uns liegt viel an der Bündelung des Engagements und der überall reichlich vorhandenen Ideen:

    Kooperation ist der Schlüssel zum Erfolg!

    Wir freuen uns auf die weitere Entwicklung und eine gute Zusammenarbeit für die Region.

    (für den Vorstand Dr.Rainer Lauf)